Donnerstag, 30. März 2017

Freiheit

Das ist ein grosses Wort Freiheit. Heute machte ich mir diesbezüglich einige Gedanken. In meinem time out konnte ich die Freiheit sehr geniessen. Ich lebte in den Tag hinein, praktisch immer ohne Zeit und genoss die Tage in vollen Zügen. Ich hatte also Freiheit zu tun und zu lassen was ich gerade wollte. Das ist eine schöne Freiheit. Es gibt eine Art Freiheit, die ich heute etwas näher unter die Lupe nahm.

Es geht um die innere Freiheit. Wenn ich mich innerlich frei fühle, dann lebe ich Freiheit. Was heisst nun innere Freiheit? Ich kann mich entscheiden ob ich mein Leben in Leichtigkeit und Freude leben will. Ich kann mich auch entscheiden, mich von äusseren Umständen beeinflussen zu lassen und mein Leben als einen Kampf und schwierig an zu sehen. Es ist also eine Entscheidung, die ich treffe ob ich innerlich frei sein will oder es von Äusserlichkeiten abhängig mache um frei zu sein. 


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Ich ging meinen Tagesablauf durch, den ich hier in Spanien hatte, was der so alles beinhaltete. Wenn möglich den Sonnenaufgang sehen, ein frisches Frühstück und ausreichend Zeit für dieses. Meine Yoga- und Meditationseinheiten, gesundes Essen, viele und lange Spaziergänge, ausreichend Schlaf, wenig Zeit am Computer und Handy, nette Gespräche mit mir unbekannten Menschen, Zeit mich irgendwo hin zu setzten und einfach sein, schwimmen usw. Es sind alles Dinge die ich sehr gerne tue.

Ich überlegte mir wie ich diese Leichtigkeit und Freude irgendwie in meinen Alltag mitnehmen kann. Wie ich dieses Gefühl der Freiheit und Lebensfreude täglich geniessen kann ohne Ferien. Für mich war klar, dass dies machbar sein sollte. Viele dieser Dinge, die ich in meinen Ferien getan habe, können in den Alltag integriert werden. Es ist eine Entscheidung, die ich treffe, wann und wie ich dies tun werde. Es ist wohl nicht möglich so einen Tagesablauf eins zu eins zu übernehmen, wenn man berufstätig ist, doch wenn ich mir dies auf die ganze Arbeitswoche verteile, wird dieses Freiheitsgefühl sicher da bleiben. Klar ist es nicht das gleiche Gefühl, wie in den Ferien. Das braucht es ja auch nicht zu sein, doch zu wissen, dass ich mir Momente in meinen Alltag einbauen kann, die das Gefühl am Leben erhalten ist doch schon Freiheit. Auch hier gilt es mit kleinen Schritten vorwärts zu gehen und diese an zu erkennen und zu geniessen.

time to be free.... Karin



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Mittwoch, 29. März 2017

Feedback

Doch, doch ich blogge noch, keine Angst auch wenn ich gerade in den letzten Tagen nichts geschrieben habe. Ich hatte nochmals Besuch aus der Schweiz von meiner Tochter Chelsea, darum habt ihr nichts gelesen. Ich genoss die Zeit einfach in vollen Zügen.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir in den letzten Tagen geschrieben haben, auf irgend eine Art und Weise. Es freut mich sehr, dass Ihr Interesse an meinen Beiträgen habt und ich Euch inspirieren kann. Vielen lieben Dank für euer Feedback!!

Genau das ist heute mein Anliegen, dein Feedback. Ich würde mich freuen wenn du mir schreibst über welches Thema du gerne eine Inspiration hast. In Bezug auf Loslassen, Zeit, Vertrauen, Geniessen, Veränderung oder was dir gerade in den Sinn kommt. Es ist nicht so, dass mir selbst nichts mehr einfällt, doch wenn irgend ein Thema brennt, würde ich gerne dies in meinen Blog aufnehmen. Also her mit deinen Wünschen oder Ideen, sie sind willkommen. 


quelle:karinmeister

Feedback ist in unserem Leben etwas sehr Wichtiges, Feedback kann uns zum Wachstum und zur Veränderung verhelfen. Solange ein Feedback auch konstruktiv ist und motivierend. Es darf und soll auch kritisch sein, jedoch in einer respektvollen Art und Weise. Was tun wenn man Feedback nur als negative Kritik kennt, oder sogar als herablassend. Dann würde ich sagen, lass diesen Menschen einfach stehen mit seinem Feedback. Denn die Art und Weise wie ein Mensch dir ein Feedback gibt, sagt sehr viel über diesen Menschen aus. Wenn du solche Menschen um dich hast, die dich herablassend behandeln. Bedanke dich höflich für ihre Meinung, und erkläre ihnen klar und deutlich, dass du in Zukunft auf diese verzichtest und dass sie auch ungefragt bitte das Feedback geben unterlassen sollen. 

Es bedingt von dir eine klare Haltung dazu, denn du bist ein wertvoller Mensch mit deinem ganzen SEIN, auch wenn es Unzulänglichkeiten beinhaltet. Denn genau mit diesen Unzulänglichkeiten können wir arbeiten und weiter wachsen. Das Schönste ist, dass wir in der UNVOLLKOMMENHEIT total VOLLKOMMEN sind.

time for feedback... Karin


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Freitag, 24. März 2017

Das Richtige tun...

Tun was richtig ist. Ja und was ist denn richtig. Über diese habe ich mir heute etwas Gedanken gemacht.

Wer sagt mir oder uns was richtig ist? Die Nachbaren, meine Eltern, meine Kinder, der Chef, der Staat, die Kirche, oder sonst wer? Oder weiss ich selbst was richtig ist? Auf welche Stimme in mir höre ich ob es richtig ist? Es gibt doch einige die da mitreden möchten bei dieser Frage. Der Verstand will da natürlich auch noch mitreden und wird meistens recht laut, wenn es um richtig oder falsch geht. 

Wirklich frei entscheiden zu können ist gar nicht so einfach gemacht, denn die Moral ist ja dann auch noch da. Da würde man gerne zu etwas ja sagen, doch das schlechte Gewissen ist dann auch schon zur Stelle. So etwas tut man nicht, denk doch mal was die anderen dazu sagen, oder das ist doch verrückt usw.


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Nun wie tut man dann das Richtige? Wenn ich zu lange über eine Sache nach denke, könnte es schon falsch sein. Wenn ich mich für etwas entscheide und es dann auch wirklich tue, weiss ich ob es das Richtige war oder nicht. Es geht ums TUN, denn nur so erhalte ich für mich die Antwort, und zwar nur für mich selbst. 

Es gibt nur wenige Dinge, die wohl fest gemacht werden können, ob sie richtig sind oder nicht. Bei rot über die Strasse zu gehen ist wohl nicht der richtige Weg. Bei grün dagegen ist es richtig. Jedoch auch da könnte es Ausnahmen geben.

Manchmal weiss man einfach nicht was richtig ist. In dem Moment kann es hilfreich sein, sich zu fragen ob es jemandem anderen dienlich sein könnte, oder ob es sogar dem grossen Ganzen dienlich ist. Wie zum Beispiel: Unterstütze ich eine Firma die gute Arbeitsbedingungen bietet und mit der Natur ökologisch umgeht. 

Wenn es mir noch etwas Angst macht, dann könnte es sogar genau das Richtige sein. Denn wenn ich meine Komfortzone verlassen, gehe ich meistens in eine Richtung, die für mich Horizonte öffnet.

Ein gutes Feedback gibt mir persönlich mein Körper, zieht er sich zusammen oder wird in mir alles weit. Dann komme ich ins TUN und mal schauen was passiert.

time to trust & enjoy...Karin


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Donnerstag, 23. März 2017

Demütig

Was hat dich in deinem Leben schon demütig gemacht? Mich macht es immer wieder die Natur, ein menschliches Wesen und Tiere. In der Natur ist es für mich so, dass ich immer wieder bemerke wie klein, wie machtlos ich ihr gegenüber bin. Wenn es der Natur passt, lässt sie Blumen wachsen, wenn es ihr passt lässt sie Vulkane explodieren, wenn es ihr passt lässt sie es in strömen regnen usw. Und ich kann gar nichts dafür oder dagegen tun. Ich habe gar nichts unter Kontrolle, ausser meine Haltung dazu. Ärgere ich mich darüber, erfreue ich mich, oder sehe ich mit Demut einfach zu und akzeptiere es. 

Bei einem neugeboren Kind ist es doch auch so, wir schauen es an und erfreuen uns über dieses Wunder, welches da auf die Erde kam. Bei den Tieren, wie sie genau wissen, wann sie mit dem Nestbau beginnen müssen, wann sie in den Süden fliegen und wann wieder in den Norden zurück kehren. Ich habe auch da gar nichts unter Kontrolle, ich kann nur zusehen staunen und mich demütig verneigen, vor diesem grossen Ganzen. 


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Ich lernte diese Demut auch mir selbst gegenüber. In dem Moment als ich nicht mehr vor und zurück konnte. Wo ich einfach JA sagte zu meiner damaligen Situation. Mit Demut nahm ich zur Kenntnis, dass ich nichts mehr unter Kontrolle hatte. Ich akzeptierte, dass mein Leben etwas anderes für mich bereit hielt als ich es mir vorstellte oder plante.

Als ich heute meine Yoga-Session hatte, wurde mir das so richtig bewusst. Denn am Schluss jeder Session verneige ich mich vor mir selbst, dass ich mir die Zeit für die Yoga-Stunde nahm. Demut heisst für mich an zu erkennen, dass es da ein grosses Ganzes gibt, dass genau weiss was für mich gut ist und es kommt alles zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben. Ich reagiere wie ich in diesem Moment reagiere und es ist genau richtig so. Auch wie andere Menschen mit mir um gehen hat seinen Plan, alles zu seiner Zeit. Auch wenn ich es nicht verstehe, es ist wie es ist. 

Das hat nichts mit Ohnmacht oder Opferrolle zu tun, sondern demütig an zu erkennen, das alles was ich plane oder denke was ich unter Kontrolle haben könnte eine Illusion ist. Denn wenn mein Leben etwas anderes mit mir im Sinn hat, wird es einfach geschehen ob ich das will oder nicht. 

Demütig an zu erkennen, dass wir planen können, kontrollieren so viel wir wollen, wenn die Natur oder das Leben es anders haben will, wird es anders.

Demut heisst für mich anerkennen was ist und dankbar die nächsten Schritte tun, dankbar durch die Natur zu gehen, im Wissen alles ist vergänglich und ein Geschenk an uns.

time to be humble...Karin



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Mittwoch, 22. März 2017

Ronda

Der Weg ist das Ziel, dieser Spruch wurde für mich in vielen Weisen gerade total bestätigt. Ich machte mich heute morgen auf den Weg nach Ronda. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich von San Pedro aus etwa gleich viele Kurven fahren würde, wie wenn ich in der Schweiz nach Arosa fahren würde, hätte ich den Weg wohl nicht gemacht. Denn Kurven sind einfach nicht mein Ding, als Beifahrerin noch schlimmer als wenn ich selbst fahre. 

Ich hatte vor mir eine "Schneckenpost", denn der Autofahrer nahm sich für jede Kurve Zeit. Zuerst dachte ich, dass kann doch nicht wahr sein so komme ich nie an. Doch plötzlich merkte ich, dass ich so ja die Gegend richtig geniessen konnte. Wenn ich nämlich schneller durch dich Kurven gefahren wäre hätte ich mich viel mehr auf die Strasse konzentrieren müssen. So konnte ich die Gegend richtig gut erleben, die Aussicht war einfach traumhaft, immer wieder sah ich aufs Meer, oder in kleine Dörfer hinunter, Felswände oder Pinienwälder. Einige mutige Bergfahrer überholten lebensgefährlich, wie auch immer ich kam in Ronda an. Für mich hat heute Spanien einen ganz neuen Eindruck hinterlassen, einen der sagt ich will mehr davon. Ich war einfach überwältigt von diesen Natureindrücken und dem wunderschönen Farbenspiel der Berge. 


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Die Stadt Ronda, mitten im Nirgendwo, hat mich total fasziniert und ist eine Reise wert, die ich nur empfehlen kann. Wieder einmal war ich etwas vom Weg abgekommen und hatte so eine zusätzliche Rundfahrt durch Ronda, denn ich verpasste die Erste und "normale" Ausfahrt zur Stadt. So ging ich beim Hintereingang rein und sah einen Teil der Stadt, den wohl die meisten Touristen nicht sehen. Dort hielt ich dann auch an parkierte kurz und durchstreifte dieses Gebiet. Nach einem Tee ging ich wieder zurück in mein Auto und fuhr durch die Altstadt von Ronda. In einer zwischen Gasse fand ich einen Parkplatz. Von dort aus schlenderte ich durch die Altstadt, welche ich ohne Plan durchforschte. Es waren wieder die vielen verschiedenen Wege, die ich nahm und mich zu wunderschönen Orten brachte. Irgendwann kam ich am Touristenbüro vorbei und holte mir noch eine Stadtplan, nur dass ich sicher war auch wirklich die sogenannten wichtigen Sachen gesehen zu haben. Ich konnte alles abhacken auf der Karte und stellte fest, dass ich da wirklich noch in Ecken war die nirgends eingezeichnet oder speziell gekennzeichnet waren. Wieder war der Weg das Ziel meiner Entdeckungsreise.

Noch eine kleine Episode zum Vertrauen, als ich am zweiten Ort parkierte, fand ich ein kleines Hinterhof Kaffee, Secret Garden. Der Name stimmt perfekt, die Aussicht ein Traum die Lage himmlisch und das Vogelgezwitscher einmalig. Ich trank dort wieder einen Tee und wollte Zahlen, hatte aber nur einen 20 Euro Schein dabei. Der Ober meinte er habe kein Kleingeld und ich hatte es auch nicht kleiner. Ich sagte ihm, dass ich jetzt auf die Stadttour gehe und auf dem Rückweg bezahlen komme. Er meinte ist ok bis später und einen schönen Tag. Ich ging wirklich zurück und bezahlte wie abgemacht und trank nochmals einen Tee. Er bedankte sich und gab mir eine Flasche Wasser mit für den Heimweg.

Time to enjoy and trust... Karin



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Dienstag, 21. März 2017

Körperintelligenz

Was in unserem Leben ist sicher? Eigentlich nur, dass wir alle mal sterben und das sich laufend alles verändert. Es gibt sicher noch weitere Punkte die auch irgendwie sicher sind oder eine Scheinsicherheit geben. Sicher ist auch gerade der jetzige Moment. Uns wird so viel für sicher verkauft. Da könnte ich jetzt wohl seitenlange Aufzählungen machen und du kennst das alles auch. Die Frage ist doch auch wo fühle ich mich sicher?

Ich kann das nur für mich persönlich beantworten und jeder Mensch würde glaube ich, auch gut daran tun diese Frage mal für sich zu beantworten.

Meine Sicherheit ist mein Körper, ich wohne in ihm, er ist immer bei mir, auch wenn ich mich schlecht fühle, oder ich krank bin. Er ist da, wenn es mir gut geht, wenn ich schöne Dinge erlebe, wenn ich Erfolge oder Niederlagen verbuche. Er ist 24 Stunden, mein Leben lang treu bei mir. Also er ist mein bester Freund und mein engster Vertrauter, er weiss alles über mich. Er kennt jeden Gedanken, jeden Schritt sein Erinnerungsvermögen ist unvorstellbar. Dies alles ist sicher so sicher wie das Amen in der Kirche.


quelle:karinmeister

Was tun wir alles um Sicherheit zu erhalten? Wir schliessen Versicherungen ab, wir zahlen Vorsorge ein, wir sparen für etwas, wir schliessen unsere Wohnung ab, wir tun so viel für Sicherheit. Was tun wir für unseren Körper, der uns stets begleitet? Wieviel Zeit widmen wir ihm, wieviel Zeit investieren wir in ihn, wie ernähren wir ihn, wie pflegen wir ihn, was gönnen wir ihm? Viele Fragen, ich weiss, doch nimm dir wenigstens kurz die Zeit darüber nach zu denken. Ob du dann etwas veränderst oder nicht ist dir überlassen.

Doch wenn ich mir die Zeit nehme um darüber nach zu denken, könnte es sich vielleicht trotzdem lohnen, sich auch etwas mehr Zeit für das Wohlbefinden dem treusten und sichersten Begleiter des Lebens zu nehmen. 

Hast du gewusst, dass die Körperintelligenz um ein vielfaches sicherer ist als die Verstandesintelligenz? Hast du gewusst, dass der Körper genau weiss, was dir gut tut und was nicht? Der Kopf gaukelt dir so oft etwas vor was dir Sicherheit geben könnte. Mache doch einmal einen Test, wenn du Lust und Zeit hast.

Nimm etwas in deine Hand was du sehr gerne fühlst, vielleicht eine Kuscheldecke, vielleicht einen lieblings Pullover, ein Schmuckstück irgend etwas was du sehr liebst und dir gut tut. Es kann auch eine kuschel Minute mit deinem Haustier sein. Dann schliesse kurz die Augen und spüre einfach mal in deinen Körper und schaue mal ob sich dein Körper irgendwo anspannt oder ob du total entspannt bist. Vielleicht fühlst du Kälte, vielleicht Hitze, vielleicht zieht sich in deinem Körper alles zusammen oder entspannt sich, vielleicht ist es ganz anders. Nimm einfach mal wahr was dein Körper dazu sagt. Höre nicht auf deinen Kopf nur auf den Körper. Es kann sein, dass du beim ersten Versuch nichts spürst, dann übe es einfach immer weiter bist du die Zeichen deines Körpers verstehst. Du kannst es auch gerade umgekehrt machen, nimm etwas in die Hand was dir gar nicht gut tut und du es auch genau weisst. So lernst du die Sprache deines Körpers wieder zu verstehen und kannst deinem sichersten Lebensgefährten besser zuhören und ihm vertrauen, was dir auch Sicherheit gibt. Vertraue deinem Körper, denn er ist intelligenter als du denkst, dein Kopf hört das übrigens gar nicht gerne.

time to trust your body... Karin 



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Montag, 20. März 2017

Im Moment

Mein Besuch ist wieder in die Schweiz geflogen und wir haben es sehr genossen. Wir lebten wirklich in den Momenten. Es gab viel zu erzählen und wir haben uns Zeit für uns genommen. Die Gesprächszeit ging im Fluge vorbei, doch die Uhr benutzten wir nicht, wir spürten es. Es war Zeit vom Austausch, vom Zuhören, vom Lachen und Geniessen.

Wir verbrachten viel Zeit mit Sightseeing, durch die vielen neuen Eindrücke, war auch da die Zeit nicht wirklich spürbar. Manchmal knurrte der Magen fürs Essen, manchmal meldete sich die Kehle fürs Trinken und so hörten wir auf unsere Körper und innere Uhr. 

Am Morgen praktizierten wir Yoga vor dem Frühstück und genossen anschliessend unser selbst zubereitetes Früchtemüesli. Alles ging Hand in Hand ohne Hektik in Ruhe und Gelassenheit, wir vertrödelten keine Zeit, denn wir genossen die Momente. Manchmal kam es mir so vor als ob sich die Zeit für uns ausdehnte. Dabei war es nur, dass wir es bewusst genossen.


quelle:karinmeister

Wir hatten auch Beachtime und genossen die Sonne. Diese Zeit war für uns alle gefühlt sehr lange, doch die Zeit war eigentlich kurz. Auch hier merkten wir wieder, dass das bewusste Geniessen, die Zeit gefühlt länger macht. Auch am heutigen Abreisetag, standen wir nicht früher auf als sonst und konnten trotzdem unsere Yoga-Session abhalten, in Ruhe Frühstücken und wir hatten sogar noch Zeit für einen Spaziergang am Beach mit Fotoshooting. Die beiden Ladys meinten am Flughafen:


"Es fühlte sich an als ob wir eine Woche Ferien gehabt hätten."

Es fielen nie die Worte, ach morgen oder so müssen wir wieder heim, nein es war stets ein im Moment sein. 

Mein Fazit: dadurch das ich wusste, dass die Zeit beschränkt war mit den beiden Ladys, blieben wir bewusst in den Momenten und so fühlte sich die Zeit als Nebensache an. Es waren nur die Momente entscheidend und wichtig, keine Zukunft, keine Vergangenheit nur das Jetzt.

Klar hatte ich Tränen in den Augen, als ich meine Tochter Alisha wieder gehen lassen musste und trotzdem überglücklich, dass sie da war.

time to live the moment....Karin




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Freitag, 17. März 2017

Besuch

Yessss, heute erhielt ich Besuch aus der Heimat. Meine Tochter Alisha ist mit ihrer Freundin Eni eingeflogen in Malaga. Ich freute mich schon seit Tagen endlich wieder einmal meine Tochter zu sehen und zu knuddeln. 

So ein Wiedersehen ist jedesmal mit eine riesen Freude. Telefonieren ist zwar auch schön und gut, doch sich dabei real in die Augen zu sehen und sich zu umarmen viel schöner. Heute kam wieder einmal das Thema Zeit zum Zuge.

Wir kennen das alle, wenn wir auf etwas warten, können Minuten zu Stunden werden. Wenn wir möchten das die Zeit langsamer läuft, rennt sie uns davon. Warum ist das so?

Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach: 
Wenn wir warten, sind wir mit den Gedanken in der Zukunft und nicht im Moment, denn wir möchten ja das es schon da ist.
Wenn die Zeit still stehen sollte, sind wir auch in der Zukunft, weil wir nicht möchten das der Moment aufhört.

Komisch oder? Also in beiden Situationen sind wir in der Zukunft und können den Moment gar nicht richtig wahrnehmen oder geniessen. Ich machte heute einen Test.


quelle:karinmeister

Auf der Hinfahrt nach Malaga, die dauert gut eine Stunde, habe ich richtig gute Musik gehört, dazu gesungen und genoss die Autofahrt. Während dem ich auf die beiden Ladys gewartet habe, genoss ich einfach meine innerliche Vorfreude. Dazu beobachtete ich wieder einmal die anderen Menschen am Flughafen. Die einen zappelten von einem Bein auf das Andere. Einige waren enorm mit ihrem Handy beschäftigt, wieder andere liefen umher und versuchten sich zu beschäftigen, die Zeit tot zu schlagen. Ich spürte einfach meine innerliche Freude und genoss diesen Zustand, der ist nämlich unheimlich schön. Teste es bei der nächsten Gelegenheit mal aus.

Ich möchte jetzt aber auch die gemeinsame Zeit so richtig geniessen und auskosten ohne daran zu denken, dass sie am Montag wieder heim fliegen. Wie mir das gelingt darüber schreibe ich später.

time to enjoy... Karin



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Donnerstag, 16. März 2017

Beauty Day

Zeit für mich und meinen Körper, das habe ich mir heute ganz ausgiebig genommen. So viel Zeit hatte ich mir schon eine Ewigkeit nicht mehr genommen. So einen richtigen Beauty-Day at home habe ich genossen mit allem drum und dran. Dabei habe ich auch meinen ganzen Körper so richtig bewusst wahrgenommen. Habe an den einen und anderen Stellen Veränderungen festgestellt, erfreulicher Weise sehr positive. Wenn ich daran denke, dass ich meinen Körper während der Burnout-Phase kaum mehr ansehen konnte und wollte. Meine Haare oder meine Haut eine richtige Katastrophe waren. Hatte ich heute richtig Freude an dem was ich da fühlte und sah.


quelle:karinmeister

Es hat sich ausgezahlt, auf meine Ernährung zu achten und einige Umstellungen zu tätigen. Es hat meinen Haaren gut getan, sie etwas zu kürzen und auf neue Pflegeprodukte um zu steigen. Mein Körper nimmt neue Formen an, seit ich täglich Yoga praktiziere. Mein Gesicht hat von der Sonne wieder eine gesunde Farbe erhalten und sieht richtig frisch aus. Die heutige Gesichtsmaske tat ihr Bestes dazu.

Warum ich das heute schreibe, wir nehmen uns für so vieles Zeit, was nichts mit unserem Wohlbefinden zu tun hat. Wir opfern so viel Zeit und vergessen unsere Gesundheit, für was? Ich weiss wir haben alle unsere Verpflichtungen, welchen wir nach gehen, doch zu diesen Verpflichtungen haben wir ja gesagt. Die Frage stellt sich, stimmen die noch? Oder wäre es Zeit mal über diese nach zu denken, das Eine oder Andere zu verändern? Es muss nicht der Beruf gewechselt werden, vielleicht ist es von Vorteil schon mal bei der eigenen Freizeit an zu fangen. Mal ganz genau auf zu schrieben mit Zeitangabe, was wir so alles tun in unserer Freizeit. Vielleicht nach einer Woche mal Bilanz zu ziehen und sehen wie es wirklich aussieht mit unserer Freien Zeit. Ich bin mir ganz sicher, dass wir da Zeiten haben die wir anders investieren könnten. Vielleicht in uns selbst, sei das in Sportzeit, sei das in etwas Lesen das uns gut tut, oder sich mit der Ernährung auseinander zu setzten. Den Varianten sind da keine Grenzen gesetzt. Es kann sogar sein, dass wir dann sogar Zeit finden einfach gar nichts zu tun, nur in den Himmel schauen, oder Tagträumen, im Moment zu leben.

Das Einzige was man dafür tun muss, ist zu beginnen und nicht nur zu wissen oder darüber zu lesen und dabei zu denken, ja das sollte ich. TUN, TUN, TUN ist die LÖSUNG.

Mein Home-Beauty-Day hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt und den werde ich auch zu Hause wieder öfters einführen. 


Time to be yourself.... Karin



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Mittwoch, 15. März 2017

Wellengang

Das Meer zeigte mir heute wieder einmal ein klares Bild. Es windete sehr stark mein App sagte mir ca. 69 km/h. Ich konnte meine kleine Kisha nicht von der Leine lassen, sie mit ihren knapp 2 kg. Körpergewicht.

In der heutigen Zeit von Handys ist es möglich immer und überall ein Bild zu machen und die Momente fest zu halten, statt los zu lassen. Ich versuchte das heute auch, ich wollte den Wellengang fotografieren und tat das auch. Ich machte auch ein Video davon. Als ich die Bilder dann ansah war ich enttäuscht, nicht weil sie nicht gut waren. Es war einfach nur ein Ausschnitt, die ganze Kraft des Meeres kam nicht annähernd zum Ausdruck. Ich schaute immer wieder aufs Meer und die riesigen Wellen hinaus. Es faszinierte mich so sehr, plötzlich merkte ich, dass ich mich fast wie der Wellengang bewegte mit meinem Oberkörper. Ich war im Rhythmus des Meeres.


quelle:karinmeister

Oft sehen wir nur einen Ausschnitt von einem Bild und finden es wunderschön, oft hören wir nur einen Teil einer Geschichte. Diese kann erschütternd sein oder wunderbar. Es ist aber nur ein Ausschnitt und nicht das grosse Ganze. Ich kann ein Bild von diesem wellenden Meer posten, vielleicht gefällt es euch, vielleicht könnt ihr ein wenig erahnen wie es aussah. Doch der Blick fürs Ganze fehlt, alles was dazu gehört seht ihr nicht. Dass die Sonnenliegen um den Pool überall verstreut waren, seht ihr nicht, dass die Arbeit, die die Menschen in den letzten Tagen am Strand vollbracht haben wieder dahin ist, das seht ihr nicht.

Oft bewundern wir einen Menschen, eine Firma usw. und denken wow, wie gut, wie schön, genau das möchte ich auch. Doch der Weg, oder das Ganze drum herum gehört auch dazu. Es ist nicht nur ein Ausschnitt von diesem einem Moment, den wir haben können. Es gehört immer das ganze Packet dazu.

Ich erfreue mich ebenfalls an schönen Bildern, seien dies Aufnahmen von der Natur, von Menschen oder Tieren, die können die Seele berühren. Zum Träumen anregen, zum Geniessen oder Schwärmen. Doch ist es wichtig immer auch das grosse Ganze im Auge zu behalten, was diese Bildausschnitte noch alles beinhalten. 
So sind unsere Momente die vielleicht manchmal gerade nicht so toll sind auch nur Bildausschnitte, und verändern sich in der nächsten Sekunde wieder. Denn auch diese Bildausschnitte gehören zum grossen Ganzen.

time to see the big picture... Karin



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Dienstag, 14. März 2017

Regentage

Was macht man in den Ferien an einem Regentag? Für mich gibt es da immer verschiedene Möglichkeiten. Heute wählte ich folgende, zuerst arbeitete ich für mein Geschäft einige Stunden und merkte gar nicht wie schnell die Zeit verging. Dann entschloss ich mich trotz Regen und starkem Wind raus zu wagen.

Ich ging mit Kisha an den Hafen in Estepona, dort hab ich nämlich einen lieblings Italiener, ja in Spanien gehe ich auch zum Italiener. Das LA PAPPARDELLA ist ein Stammrestaurant von mir und Kisha. Das familiäre Ambiente, die nette Bedienung und das wunderbare Essen sind für mich jeweils ein richtiges Highlight. Meeresfrüchte und Pasta eine Komposition für den Gaumen und fürs Bäuchlein. Dazu ein Glas Sangria und anschliessend noch einen Kaffee, etwas genussvolleres gibt es für mich an einem Regentag kaum.


quelle:karinmeister

Einen kurzen Spaziergang durch den Regen und dann nach Hause zum trocken werden. Zur Verdauung praktizierte ich dann noch meine Yoga-Übungen und habe heute mit grosser Freude festgestellt, dass ich wieder sehr beweglich geworden bin. Zu Beginn dachte ich, dass ich wohl nur die einfachen Übungen ausführen werden könne. Doch von mal zu mal gehen die Übungen besser und sogar solche wo ich nie im Leben daran geglaubt hätte, dass ich die je machen könnte. Ich stellte auch fest, dass ich nicht nur in meinem ganzen Körper beweglich wurde sondern auch in meinem Geist. Ich kann das im Moment noch nicht genau artikulieren, braucht wohl noch einen Moment, wenn es soweit ist werde ich sicher darüber schreiben.

Den Tag beende ich mit warmen Tee, Kerzenlicht, guter Musik und lesen. So wunderschön kann ein Regentag sein, sogar mit arbeiten.

time to enjoy & do the best... Karin



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Montag, 13. März 2017

Strassenhändler

Wenn zwei Welten auf einander treffen, kann das zu Konflikten kommen. Heute war ich in Puerto Banus, darunter kann man sich einen Hafen vorstellen wie etwa in Montecarlo oder Cannes. Also klar dort sind die "Schönen und Reichen" oder so. Wie auch immer, folgende Szene beobachtete ich heute von einem Kaffee aus. 

Zu sagen ist noch, dass in allen grösseren und kleineren Städten, die Strassenhändler mit kopierten Waren, wie Handtaschen von Louis Vuitton, Michael Korks, Prada usw. sowie Schals, Brillen und Schuhen herum laufen zum Verkaufen. 

Die Händler kommen auch bei den Kaffee vorbei und preisen ihre Ware an, gut es ist manchmal schon etwas nervig wenn alle 2 Minuten einer vorbei kommt mit der gleichen Ware. Am Tisch neben mir sass ein Ehepaar und die Frau war sichtlich genervt ab den Strassenhändler. Plötzlich begann sie rum zu schreien wie eine Wilde und meinte, ich trage keine Fake-Ware, ich trage nur echte Sachen, geht endlich zum Teufel. Der Strassenhändler schaute sie mit grossen Augen an und war total verwirrt, genau so wie ich. Denn als ich die Frau anschaute sah ich in ein Gesicht, an dem war rein gar nichts mehr echt. Weder die Lippen, noch die Wangen noch die Stirn oder die Augen, alles fake. 


quelle:karinmeister

Ich traute meinen Ohren nicht was sie alles dem Strassenhändler an den Kopf warf. Er schaute sie nur an und lief davon, schüttelte den Kopf und lachte. Er war nicht der Einzige der sich sichtlich amüsierte ab der Frau. Auch anderen Gästen blieb diese Szene nicht verborgen.

Ich fragte mich dann, was in welchem der beiden Leben echter war, der Strassenhändler oder die Frau. Für mich ist die Antwort klar, dabei überlegte ich mir wieder einmal mehr, was zählt im Leben. Wie wertschätze ich mich selbst, mit was identifiziere ich mich. Ja ich gebe zu, auch ich besitze das Eine oder Andere original Stück eines Labels. Doch mein persönliches Label Karin ist immer noch original nichts ist fake. 

time to be original... Karin



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Sonntag, 12. März 2017

Unterstützung

Sonntags ist in Estepona am Hafen jeweils Markt. Diesen besuchte ich heute morgen und es war für mich sehr interessant. Nachdem ich den Markt abgelaufen bin und mir auch das Eine oder Andere erstanden habe, setzte ich mich in ein Kaffee. Dort schaute ich dem ganzen Treiben etwas zu. Ich liebe es mich irgendwo hin zu setzten und einfach den Menschen zu zusehen. 

Ich hatte den Blick auf einen Lederhändler und auf einen der Taschen und Portemonnaie sowie Gürtel usw. verkaufte. Der Lederhändler war ein richtig aufdringlicher Typ, er zerrte die Leute in seinen Stand und pries seine Lederjacken und Schuhe laut an. Er verhandelte auch sehr laut. Einer der Touristen sagte ihm dann, er höre gut er brauche nicht so zu schreien, doch dies interessierte den Lederhändler nicht. 

Der Mann mit den Taschen und Portemonnaie war ganz ruhig, er sagte kein Wort die Leute gingen in seinen Stand, schauten sich um, fragten nach dem Preis und kauften ein. Ohne ein riesen Gehabe.

Beim Lederhändler wurde es immer lauter, ein Kunde war mit dem Preis nicht einverstanden und handelte mit ihm. Der Lederhändler sprach mit dem ganzen Körper, alles an ihm war in Bewegung. Doch sie wurden sich nicht handelseinig und der Kunde ging weiter. Seine Frau stand gleich neben an bei den Taschen, sie kaufte eine und das war zu viel für den Lederhändler. Er ging dem Touristen nach und sagte er könnte die Jacke zu dem Preis haben, den er bezahlen wollte. Doch dieser wollte nichts mehr wissen.


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Gott sein Dank wurde er nicht handgreiflich, das befürchtete ich nämlich. Etwas später drohte sich die Szene zu wiederholen. Doch da kam sein Standnachbar zu ihm sagte etwas zu ihm das ich nicht verstand. Doch der Lederhändler war darauf ganz still. Kein Wort absolut gar nichts. Der Kunde fragte nach dem Preis und er kaufte die Jacke ohne um den Preis zu feilschen. 

Ich war platt, nach dem getätigten Geschäft, ging er zu seinem Standnachbaren und gab ihm 20 Euro. Da war ich noch viel platter, ich glaubte nicht was ich da sah. Der junge Mann nahm die 20 Euro dankend an und freute sich für den Lederhändler.

Das war eine Lektion erhalten, ausführen, erfolgreich sein und teilen. Es war aber noch nicht fertig, denn der junge Mann holte mit dem 20 Euro 2 Kaffe und zwei Sandwiches für die Beiden. Genüsslich assen und tranken sie zusammen. So kann es sein, einander unterstützen, loslassen, vertrauen und geniessen. Dieses Bild hat sich tief in meinem Herzen eingeprägt.

time to trust.... Karin



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Samstag, 11. März 2017

Aufmerksam

Ich knüpfe heute nochmals an meinen Post von gestern an. Ich machte mich auf den Weg zum Einkaufen, wie gewohnt nahm ich die gleiche Route mit meinem Auto. Als ich am grossen Kreisel stand und eigentlich geradeaus hätte fahren sollen, war dort eine Abschrankung. Bei uns in der Schweiz werden Umleitungen signalisiert, hier nicht. Also kam ich vom Weg ab und nahm einen anderen, ich folgte meinem Instinkt und fuhr einfach mal weiter. Dadurch sah ich wieder Umgebungen die ich noch nicht kannte. 

So erhielt ich mein dritten Hinweis, hätte nicht gedacht, dass dies so schnell geht. 

Ich kam auf jeden Fall an meinem Ziel an und hatte wieder neue Eindrücke erhalten. Bevor ich zum Einkaufen ging, machte ich noch einen Spaziergang, ebenfalls auf einer mir bekannten Strecke. Dort erhielt ich dann noch bildlich etwas weiteres vor Augen geführt.

Es gibt dort auch wieder einen Bach mit einem kleinen Gefälle, der ins Meer fliesst. Als ich so auf der Brücke stand und mir das anschaute merkte ich, dass das Wasser gar nicht ins Meer fliessen konnte. Denn es war gerade Flut, und das Meer drängte das Wasser vom Bach wieder zurück und vermischte sich. 


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Ich stand da und musste in mich hinein lächeln. So oft weiss ich, dass sich etwas verändern wird, ich spüre es, ich ahne es, es brodelt aber ich weiss nicht was. Es fühlt sich genau so an wie das Wasser von diesem Bach, es ist da, es vermengt sich mit dem Meerwasser, doch es kann noch nicht ins grosse Meer hinaus. Vielleicht fehlt einfach noch etwas das Salz bis die Mischung stimmt, vielleicht ist es noch gerade etwas zu stürmisch draussen auf dem Meer, dass das Bachwasser noch untergehen könnte. Wer weiss was es ist. Es ist einfach noch nicht ganz so weit bis es ganz in die grosse Meereswelt raus kann.

In diesem Fall ist für das Bachwasser wie für mich Geduld gefragt, und das kann ich hier wieder einmal mehr üben, loslassen, vertrauen und geniessen was gerade ist.

time to be patient & attentive... Karin



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Freitag, 10. März 2017

Der andere Weg

Manchmal kommt man vom Weg ab, manchmal passiert das willentlich und manchmal auch nicht. Ich ging heut wieder einmal willentlich vom Weg ab während meines Spazierganges. Ich spazierte einer wunderschönen Strandpromenade entlang Richtung Marbella. Seit einigen Tagen hat es etwas mehr Touristen gegeben und so war es für mich etwas ungewohnt so viele Leute zu sehen. Da ich in einem kleinen Ort ausserhalb wohne und es dort sehr ruhig ist.

Als ich so am Spazieren war kam mir der Gedanke, wenn ich jetzt einen anderen Weg gehen könnte würde ich es tun. Kaum fertig gedacht, sah ich ein wenig versteckt, eine kleine Tafel mit einigen Angaben zu verschiedenen Vögeln und Schmetterlingen. Ich blieb einen Moment stehen schaute mir das in Ruhe an und sah, dass ganz schmale Bodenplatten gelegt waren, die einen kleinen Weg markierten. Genau dachte ich mir, meine Gelegenheit vom Weg ab zu gehen und zu schauen was sich mir da alles zeigt. Gedacht, getan, ich begab mich durch einen dschungelartigen Weg und plötzlich bereitet sich ein Weg vor mir aus mit einem kleinen Bach, der ins Meer floss. Es war ganz still und ruhig und etwas kühler als vorne an der Promenade. Keine Menschenseele war zu sehen, nur das Pfeifen von den Vögel zu hören und ganz viele verschiedene Schmetterlinge umkreisten uns. 




Ich setzte mich einen Moment an den Bach und genoss diese wunderbare Dschungelstimmung. Vom Weg ab kommen kann sehr oft heftige Konsequenzen mit sich bringen. Es kann aber auch kurz durchs Ungewisse gehen und dann einen wunderbaren Weg vor die Füsse legen. Meine Gedanken blieben noch einen Moment weiter bei dieser Feststellung, weil schon vor ein paar Tagen ging ich ja in Malaga vom Weg ab und genoss die wunderbare Stimmung und Luft in der Nähe der Burg. Meistens wenn mir persönlich so etwas in kurzer Zeit mehrmals vor die Füsse gelegt wird. Wie jetzt hier vom Weg ab gehen, hat das für mich eine grössere Bedeutung. Wo ich eine Richtungsänderung oder vom Weg abgehen soll weiss ich noch gerade nicht. Doch ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn der Zeitpunkt reif ist, es mich zu einer Richtungsänderung treiben wird. In der Regel warte ich auf drei solche Hinweise. Mal schauen ob da in den nächsten Tagen noch einmal einer kommt.

Kennst du das auch, vom Weg abkommen und etwas tolles zu erleben? Wenn ja schreibe doch einfach mal darunter was du für Erlebnisse hattest.

time to take an other way....Karin



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Donnerstag, 9. März 2017

Feriengefühle

Um was geht es eigentlich in den Ferien? Für was brauchen wir Ferien? Warum machen wir Ferien? Warum freuen wir uns jedesmal so auf unsere Ferien? Ich weiss ganz viele Fragen zum Start. Doch halte ganz kurz mal inne, also gehe in dich und überlege dir zu jeder Frage eine Antwort. Dann lies sie nochmals und gebe dir vielleicht noch eine zweite und dritte Antwort. Es könnte sehr interessant werden. Nimm dir kurz diese Zeit bevor du weiter liest.


quelle:karinmeister

Geht es darum nicht mehr zu arbeiten, nicht mehr ins Geschäft gehen zu müssen, Abstand von den Arbeitskollegen/-innen zu erhalten. Geht es darum aus zu schlafen, mal nichts müssen nur tun was Freude bereitet? Brauchen wir Ferien um uns zu erholen vom Alltag, erholen wir uns dann auch in den Ferien? Warum machen wir Ferien ob im Ausland oder zu Hause, weil wir etwas erleben wollen, etwas neues sehen wollen, neue Kulturen kennenlernen, oder unseren lieblings Sport zu betreiben? Warum freuen wir uns auf unsere Ferien, endlich Sonne, endlich Meer, endlich Berge, endlich Wandern, endlich Shoppen in meiner Lieblingsstadt usw.

All diese Fragen habe ich mir gestellt und habe sicher ganz ähnliche Antworten wie du erhalten. Doch heute ergab für mich Ferien ein weiterer Aspekt. Ich dachte nochmals über die Stadtrundfahrt in Malaga nach. Als ich dort zur Burg hinauf fuhr und mich etwas vom Weg abgab um diese wunderbare Luft ein zu atmen. Diese Gedanken kamen mir heute morgen auf meinem Strandspaziergang. Ich atmete ebenfalls die frische warme Meeresluft ein, spürte den Wind auf meinem Gesicht, die Sonne an meinem Rücken und den Sand unter meinen Füssen. Ich war ganz bei mir, ich spürte mich mit allen Sinnen, ich fühlte mich wunderbar. Es ist genau so ein Gefühl, auf das ich mich jeweils freue in meinen Ferien. Es ist hier etwas schwierig zu beschreiben. Doch ich bin mir sicher du kennst das auch. Alles ergibt einen Sinn, alles ist genau richtig wie es ist, alles tut gut, alles ist in Harmonie. Ich fühle mich eins mit meinem Leben.

Ich habe diese Gefühle auch zu hause, wenn ich an der Aare bin, wenn ich auf meinen Spaziergängen bin, wenn ich in einer Meditation bin, wenn ich Musik höre, genau diese Gefühle kenne ich auch in meinem Alltag. Ich nehme sie war, doch ich erkannte sie nicht als Feriengefühle. Es geht um die innere Ruhe, um die innere Ausgeglichenheit, um den inneren guten Zustand. Um das geht es bei mir in meinen Ferien.

Es haben nicht alle Menschen die gleichen Vorstellungen und Erwartungen von Ferien. Da kann es nun zu einem Konflikt kommen, vor allem in Familienferien. Vielleicht ein Ansporn über die nächsten Ferien zusammen einen Austausch zu halten. Ich denke es ist wichtig zu wissen wie ich mich in meinen Ferien fühlen möchte. Genau diese Gefühle wären jedoch sehr schön wenn wir sie auch im Alltag haben. Dann können wir nämlich jeden Tag ein wenig Ferien verbuchen. So wären dann die Erwartungen vielleicht weniger hoch an die Ferien und sie könnten noch einen Tick schöner werden. 

Ich möchte dich inspirieren, in deinem Alltag aufmerksam zu sein und zu schauen wo du dir vielleicht 10 Minuten Feriengefühle einbauen kannst. Ich bin überzeugt das dies möglich ist.
Sogar an einem Regentag, was würdest du in den Ferien tun? Einen Schritt aus dem "normalen" raus in Richtung Ferien.

Viel Spass dabei und wenn du dich inspiriert fühlst teile diesen Post oder empfiehl ihn weiter.

time to think about... Karin



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Dienstag, 7. März 2017

Zeitmessung

Ohne Armbanduhr lebe ich schon sehr viele Jahre. In den letzten paar Wochen beachtete ich jedoch auch meine Uhr auf dem Handy kaum. Also lebe ich im Moment total Zeitlos. Ich stehe mit der Sonne auf, esse wenn ich Hunger habe, gehe Schlafen wenn ich müde bin.

Ich bin noch nicht verhungert, bin nicht übermüdet oder total im Schlafmodus, nein ich fühle mich gut. Klar ich bin hier in den Ferien, habe keine Termine muss nicht pünktlich irgendwo eintreffen oder anwesend sein. Im Alltagsleben in der Schweiz kaum vorstellbar.

Und doch haben wir eine innere Uhr, die uns genau zeigt wann unser Körper was gebraucht, nur haben wir es wohl etwas verlernt darauf zu hören. 

Unsere Leistungen werden ja auch an der Zeiteffizienz gemessen. Habe ich meine Tageseinheit an Arbeit geschafft oder nicht. War ich schnell genug und hätte ich nicht noch mehr in dieser Zeit erledigen können. Konnte ich mir genügend Zeit nehmen für dies oder jenes zu erledigen. Alles eine Frage der Zeit. 


quelle:karinmeister

Hier sind die Vögel gerade dran ihre Nester zu bauen für ihre Brut. Sie sind eifrig am arbeiten, Tag für Tag. Ich bin mir aber sicher, dass da nirgends eine Uhr ist oder ein Vogel sitzt und die Zeit misst ob schnell genug gearbeitet wird. Ihre innere Uhr zeigt ihnen wann es Zeit ist mit dem Nestbau zu beginnen. Wenn sie fertig sind ist noch genügend Zeit bis die Eier gelegt werden. Also alles zu seiner Zeit.

Wie schon in meinem Blogbeitrag Zeit ist..., mache ich mir immer wieder mal Gedanken über die Zeit. Es gab eine Zeit da war ich noch zu klein oder zu jung um etwas zu tun, dann wäre die Zeit dafür gut gewesen, doch ich nahm sie mir nicht. Heute habe ich Zeit, heute nehme ich mir die Zeit, heute tue ich was gerade ansteht. Es lebt sich gut mit so viel Zeit und ohne Zeit.

Versuche das doch auch wieder einmal zeitlos zu leben an einem Wochenende. Stelle alle Uhren ab oder überdecke sie, drehe sie um. Lasse sie links liegen und lebe einfach zeitlos und schau mal wieviel Zeit du plötzlich hast und was alles in diesen Zeitraum passt. Ich denke du wirst überrascht sein. Lass dich von deiner inneren Uhr leiten und viel Spass dabei.

time to be timeless Karin



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Montag, 6. März 2017

Sightseeing-Malaga

Ich bin müde, ich bin überwältigt, ich bin erfüllt mit so vielen Eindrücken. Die Stadt Malaga brachte mich heute immer wieder zum Staunen, die vielen wunderbaren Gebäude, die unterschiedliche Architektur, und vor allem wieder einmal mehr die Sauberkeit in dieser Stadt. 

Auf meiner Stadt-Tour durch Malaga war ich so präsent in mir, ich hatte keinen Moment Zeit an irgend etwas zu denken. Ich war nur am staunen, vergass dabei total die Zeit und Wasser zu trinken. Meiner kleinen Kisha gab ich zwar immer wieder Wasser, doch ich vergass mich ganz und gar.

Bewusst sein und bewusst bleiben war heute ganz einfach. Wenn ich an einem mir fremden Ort bin, habe ich alle Sinne offen und nehme sehr viel in mir auf und wahr. Da waren zum Beispiel kleine grüne Papageie, die gerade am Nestbau tätig waren in den Palmen. Die fielen mir auf als wir an der Ampel im Hop on / Hop off Bus warten mussten. Die Tauben taten gerade das Gleiche und beide Vögel gaben unterschiedliche Töne von sich. Ein kleines Lächeln zauberten mir diese Vögel aufs Gesicht, ich freute mich zu sehen, dass der Frühling im vollen Gang ist. 


quelle:karinmeister

Ich hörte im Kopfhörer der Sprecherin zu und hatte aber nur einen Stöpsel im Ohr, denn ich wollte auch das Treiben mit bekommen. Als wir zur Burg Giralfaro hinauf fuhren blieb mir beinahe der Atem stehen. Du kannst dir nicht vorstellen wie es dort duftete, zuerst nahm ich die Pinienwälder war, dann kam der Jasmin und zum Schluss noch eine Blume, die ich leider nicht kenne, das war ein Potpourri vom feinsten. Ich stieg aus dem Bus aus schaute mir die Burg an und ging dann ein wenig vom Weg ab. Denn es zog mich in diesen Pinienhang, ich wollte diese wunderbare Luft einfach noch so richtig inhalieren. Dann fand ich eine Ecke wo ich mich einen Moment hin setzte und einfach genoss. Innehalten, geniessen und unendlich dankbar für diese wunderbaren Düfte, die uns die Mutter Natur da schenkt. In dem Moment war ich einfach, ich bin die ich bin, ganz eins, ganz still, einfach sein, und dies leicht oberhalb einer Grossstadt.

Auch als ich vor diesen wunderschönen Gebäuden stand, hatte ich eine enorme Ruhe in mir, ich war tief beeindruckt wie das alles erbaut wurde. Mich erstaunte auch wie gut erhalten diese Gebäude alle sind. Eine wunderschöne Stadt die ich sicher noch ein paar mal besuchen werde um sie besser kennen zu lernen.

Ich bin froh habe ich heute auf meine Intuition gehört und bin in diese Stadt gefahren. Es gab nämlich Leute die mir sagten, dies sein keine schöne Stadt und sie sei nicht sehenswert. Für mich war es ein wunderschönes Erlebnis und ich durfte ganz viele ich bin, erleben. Es ist nicht für alle das Gleiche schön, ich ging meinen Weg und so war es perfekt für mich.

time to be by myself Karin



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Sonntag, 5. März 2017

NEW STYLE

Heute freue ich mich ganz besonders zu sagen, ich bin frisch gestylet. Ich persönlich war gestern beim Coiffure, frischer Haarschnitt und trage diesen sehr gerne. 

Doch heute freue ich mich mein neues Blog-Outfit vor zu stellen. Mit grosser Freude hatte ich heute daran gearbeitet und ICH BIN HAPPY damit. Ja und da ist es schon das erste Mal...

quelle:karinmeister

Was macht mich den alles HAPPY? Da gab es gestern und auch heute ganz viel. All die vielen lieben Nachrichten, Telefonate, Bilder und Kommentare. ICH BIN  noch heute total ÜBERWÄLTIGT.

Weisst du was? Ich freute mich vor allem darüber, dass viele von euch sagten, bitte nicht aufhören zu schreiben, sonst fehlt mir etwas. Das war für mich wohl das grösste und schönste Geschenk, welches ich von euch allen erhalten habe. Vielen, vielen lieben Dank, dass ich euch inspirieren darf, das ihr euch angesprochen fühlt und das ihr es wertschätzt.

Da BIN ICH sehr HAPPY darüber. Ihr könntet mir den Tag noch etwas mehr versüssen, wenn ihr mir einige Kommentare schreiben würdet, was euch HAPPY macht. Oder wenn ihr mir schreibt, was ihr oft zu euch sagt, nach dem Motto ICH BIN... es macht auch gar nichts wenn es negativ ist. Denn gerade mit solchen negativen und herablassenden Bemerkungen kann besonders gut gearbeitet werden. Darum einfach her damit und ich schaue mal was ich damit anfangen kann.

ICH BIN HAPPY mit meinen neuen Outfits.

time to be happy Karin

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Samstag, 4. März 2017

Vollbracht / 01

Es ist vollbracht, heute schreibe ich den letzten Post von meinem Loslassen-Projekt. Das heisst für mich ich lasse heute mein Projekt los.

Es heisst jedoch nicht, dass ich jetzt nichts mehr loslasse, das werde ich sicher weiter tun, doch Poste ich nicht mehr täglich zu diesem Thema. Wie ich ja schon ganz am Anfang gesagt habe, widme ich meine Lebensjahre jeweils einem Thema. Für das nächste Jahr ist es bei mir folgendes:

Time to..., Zeit für..., was wieder sehr viel beinhalten kann. Für mich beinhaltet es folgendes:
Ich will während dem nächsten Jahr täglich einen positiven Glaubenssatz für mich üben. 

Während dem letzten Jahr bin ich auf so viele Muster gestossen, die für mich hinderlich waren und zum Teil immer noch sind. Das ich mir gedacht habe, jetzt wo ich so viel losgelassen habe, gibt es wieder Raum für neues. Das Neue möchte ich für mich mit guten Gedanken füllen, mit förderlichen und motivierenden, mit sanften und freundlichen, mit liebevollen und aufmunternden. Ich habe meinen Raum für positive Affirmationen, positiven Gedanken und Impulse geöffnet.


quelle:karinmeister

Es wird also weitergehen mit meinem Blog. Ich werde weiter posten, doch kann ich heute noch nicht ganz klar sagen, ob es weiterhin täglich einen geben wird. Das lasse ich auf mich zu kommen und gestalte es so wie es sich für mich gut anfühlt. 

Du als Leser hast aber die Möglichkeit dich aktiv dabei zu beteiligen. Wenn du willst, kannst du gerne einen Satz darunter schreiben. Es wäre toll wenn er wie folgt beginnt:

ICH BIN....

Denn diese zwei Worte sind so stark und aussagekräftig, diese Worte sagen wir so oft einfach ins blaue raus. Oft sind wir uns gar nicht bewusst, was sie genau in uns auslösen können. Ich bin dumm hat so eine Tragweite und ist so prägend, genau so kann ich bin mutig eine riesige Tragweite haben. Ich will mich den positiven Aussagen widmen und freue mich wenn du aktiv daran teil nimmst.

bis bald und danke für deine Treue in dem vergangenen Jahr

Karin



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Freitag, 3. März 2017

Yoga - Geschenk / 02

Ich möchte heute nochmals etwas über Yoga erzählen, was es mit mir macht. Diesen Kurs den ich jeden Tag belege ist intensiv. Aber Yoga ist kein Wettbewerb sondern, ich höre auf meinen Körper und gehe einfach soweit wie es sich gut anfühlt. Genau das ist der springende Punkt, ich mache die Übungen so wie mein Körper es zu lässt. Ich fordere mich selbst schon aber nicht mehr bis ans letzte Limit und darüber hinaus. Ich kann es loslassen, eine Übung nicht beim ersten Mal ganz richtig ausführen zu können. Denn ich weiss, dass ich morgen wieder die Möglichkeit habe es zu üben. Diese innere Haltung lässt sich perfekt in den Alltag übertragen. Einfach zu spüren wann genug ist und morgen weiterfahren oder weiter üben.


quelle:karinmeister

Durch die Yoga-Übungen wurde ich viel beweglicher und das innerhalb ein paar Tage. Ich kann Übungen machen, die ich nie geglaubt hätte, dass ich das noch könnte in meinem zarten Alter. Mein ganzer Körper verändert sich von Tag zu Tag und es fühlt sich einfach gut an. Als ich früher Yoga machte in meinen jüngeren Jahren, war es für mich die Herausforderung die Übungen zu können und zwar so viel wie möglich. Das hat sich total verändert. Schon im letzten Sommer als ich den Zugang wieder gefunden hatte, merkte ich dass es sich für mich anders angefühlt hatte. Jetzt mit diesem Kurs hat sich das alles bestätigt, was ich da im Sommer schon gefühlt hatte.

Auch die Entspannungsübungen sowie die Meditationen sind für mich persönlich genial. In der Tiefenentspannung fühle ich mich jeweils wie in einer Verschmelzung von allem. Ich weiss, das tönt jetzt für den Einen oder Anderen etwas komisch. Macht aber nichts, für mich ist es einfach so.

Durch die Yoga-Übungen habe ich nochmal einen besseren Zugang zum Loslassen erhalten, welcher für mich ein grosses Geschenk ist. Vor allem freue ich mich darüber, dass ich mich nicht alt und eingerostet fühle, sondern beweglich, fit und wohl. Für mich lohnt sich dieser Yoga-Kurs auf jeden Fall. Ich freue mich das ich den bis Ende März weiter besuchen kann.

bis bald Karin



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Donnerstag, 2. März 2017

Bewegung / 03

Ich bin ein bewegungs Mensch, dies gerade in mehrfacher Art und Weise. Auf der einen Seite halte ich mich gerne draussen in der Natur auf mit langen Spaziergängen. Die andere Art ist, dass ich gerne etwas kreatives tue und da habe ich fast keine Grenzen. Ich bin ein Mensch der gerne etwas bewegt, der gerne etwas umsetzt und anpackt, der viele Ideen hat und diese gerne umsetzt. So wie während diesem Jahr das Loslassen-Projekt. Dieses Projekt habe ich in erster Linie für mich selbst in Angriff genommen. Darüber kannst du auf meiner Home-Seite etwas lesen oder unter über mich

In diesem Jahr habe ich jedoch auch bei anderen Menschen etwas in Bewegung gesetzt. Durch die vielen guten Gespräche über und zu diesem Projekt wurde mir dies vielfach erzählt. Es schien so, als ob ich bei einigen Menschen Anregungen gegeben habe, sei es darüber nach zu denken oder gerade konkretes Umsetzten. Dies freut mich natürlich sehr.

quelle:karinmeister

Es war und ist mir eine Ehre bei einigen Menschen etwas total Neues in Bewegung gebracht zu haben. Wie zum Beispiel, den Mut einen neue Berufsrichtung an zu gehen und jetzt zu hören, dass dies ein voller Erfolg mit viel Freude ist. Oder dass jemand, an einem kritischen Punkt im Berufsleben die Handbremse gezogen hatte und ein wichtiges Gespräch geführt hatte. Es waren auch ganz kleine Veränderungen, wie den Kleider-Schrank wirklich aus zu räumen und sich von alten Kleidungsstücken zu trennen. 

Ich könnte da jetzt noch sehr viele Geschichten erzählen, doch das lasse ich bleiben. Bei all diesen Menschen ging es um das Gleiche, loslassen von Hemmungen, Ängsten, Zweifeln oder einfach sich Zeit zu nehmen nach zu denken und dann zu handeln. So oft ging es darum sich die Frage zu stellen, will ich das wirklich genau so wie es gerade ist? Es gerade so zu akzeptieren wie es im Moment war. So oft ging es darum mit sich selbst ehrlich zu sein. So oft ging es darum auf die eigene innere Stimme zu hören und das zu tun was richtig war für das Herz. So oft ging es nur darum den ersten Schritt zu tun und dann rollte es von alleine. Es brauchte Bewegung, es brauchte einen Schritt, denn wie jede Reise beginnt auch das Loslassen mit dem ersten Schritt.

Auch in meiner Burnout-Zeit war Bewegung durch meine langen Spaziergänge, der wohl entscheidendste Punkt. Durch die Bewegung drehten sich meine Gedanken nicht mehr im Kreis, sonder sie kamen in Fluss. Durch die Bewegung, kamen die Ideen, die Impulse, die guten Gefühle, frische Luft in meinen Körper usw. Die Bewegung veränderte alles, denn alles ist stets in Bewegung, also wenn wir stehen bleiben, kann es sein das es uns schwindlig wird und sich alles zu drehen beginnt. Auch inne halten ist Bewegung, inne halten heisst für mich auf meinen Atem achten, welcher stets in Bewegung ist.

So freue ich mich heute mit grosser Freude weiter in Bewegung zu bleiben und Stillstand los zu lassen, denn die Erkenntnis, dass nichts bleibt wie es ist und alles in stetiger Bewegung ist, ist beruhigend. So let's move on!!

bis bald Karin



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