Freitag, 21. April 2017

Begegnungen

Nach einem wunderschönen Wandertag, ziehe ich Bilanz. Wandern mit Menschen, die ich bis heute nicht gekannt habe, das heisst nur der Organisator kenne ich bereits seit vielen Jahren. Menschen, die sich heute einfach mal frei genommen haben um vom Alltag ab zu schalten, um in die Natur zu gehen und sich aus zu tauschen. Wo gibt es das? Hier in der Schweiz. Es sind nicht Menschen, die einfach Freude am Wandern hatten sondern ganz andere gemeinsame Interessen. Digitale Nomaden, Menschen, die Ortsunabhängig arbeiten, sei es in der Schweiz oder zum Teil manchmal auch im Ausland. Ideen austauschen, einander gegenseitig inspirieren und das in der Natur, gleich vor der Haustür, für die einen. Von Thun nach Goldiwil und mit dem Bus zurück. Mit einem Brätliaufenthalt zur Mittagszeit, wo alle mit anpackten um ein wunderbares Feuer zu entfachen. Das Feuer zwischen uns war sofort entfacht, einfach weil wir gleiche Interessen hatten. Es passte einfach, es stimmte und war sehr bereichernd.

quelle:karinmeister

Immer wieder der tolle Ausblicke in die Bergwelt des wunderschönen Berner Oberland. Schon allein die Natur inspirierte uns immer wieder von neuem. Für mich persönlich gab es zwei wunderschöne Highlights zum Einen die Information, dass mein langjähriger Freund Vater wird und zum Andern die Bekanntschaft des 94 jährigen Max. Max gesellte sich zu uns während wir beim Volg auf den Bus warteten. Wir machten dort einen Boxenstopp, weil es in Goldiwil kein Restaurant mehr gibt. Max erzählte uns innerhalb von ca. 20 Minuten seine Lebensgeschichte welche sehr eindrücklich und emotional war.

Fazit von Max, seine Geschichten drehten sich immer wieder ums Reisen, wo er alles gewesen war und was er erlebt hatte. Genau diese Reisegeschichten erhalten ihn am Leben, weil seine Frau gerade erst verstorben ist und er sich sehr einsam fühlt. Er gestaltet jetzt Reisedokumentationen von seiner Zeit. Max berührte mich zu tiefst in meinem Herzen. Denn eines ist klar, die Reiseerlebnisse kann dir niemand nehmen, genau wie die Familienerlebnisse, die werden im Herzen getragen und können über schwere Zeiten helfen. Er will den nächsten Winter wieder in der Wärme verbringen, hat er uns erzählt, weil er das immer getan hatte mit seiner Frau. Doch dieses Jahr ging das leider nicht mehr.

Ein Mann mit so viel Lebenserfahrung, ein Mann der so viel erlebt hat, beruflich wie privat einfach eindrücklich. Eine Wanderung die Begegnungen gebracht hat auf meinem Lebensweg, die ich tief in meinem Herzen tragen werde.

Wie ist es oft auf Reisen im Ausland, irgendwo im nirgendwo, triffst du Menschen die dein Herz berühren. Menschen denen man nur begegnen kann, wenn man die Autobahn des Lebens verlässt. Begegnungen die man erlebt, wenn man ein time out nimmt vom ganz normalen Alltag, wenn man sich Zeit nimmt für sich. Es braucht einen Entscheid dazu mal etwas zu tun, was man sonst nicht macht. Traust du dich, ab und zu mal einen anderen Weg zu nehmen?

time to take another way... Karin



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Donnerstag, 20. April 2017

Body time

Wie geht es deinem grossen rechten Zehen? Ja, genau wie geht es ihm? Bewege ihn mal ganz kurz. So und was genau ist in dem Moment, wo du diese Frage gelesen hast in deinem Kopf los gegangen? Egal was abgelaufen ist, dein Kopf / Ego wurde mal ganz kurz aus dem Konzept geworfen, ich denke mal bei den meisten von uns. Weil wen interessiert es schon, wie es meinem Zehen geht? Dem Kopf / Ego ist das vollkommen egal, solange die Füsse marschieren und die Schuhe nicht drücken ist alles ok, aus der Sicht des Kopfes / Egos.

Doch was meint dein grosser rechter Zehe dazu? Endlich mal Aufmerksamkeit und nicht nur wenn der Schuh drückt oder ich die Zehe angeschlagen habe, also wenn er schmerzt. Aufmerksamkeit einfach mal so. Genau um das geht es mir heute. Wann schenke ich meinem Körper die volle Aufmerksamkeit und zwar nicht nur einem Körperteil sondern von Kopf bis Fuss.

quelle:karinmeister/wordswag

Ich für meinen Teil mache das täglich, entweder während meiner Meditation und, oder während meiner Yoga-Zeit. Ich bin mir schmerzlich bewusst geworden, dass ohne mein Körper genau gar nichts geht. Ich lernte auch, dass mein Körper mein bester Ratgeber ist. Darum ist mein Körper mir so wichtig und zwar im Innern wie im Äussern. Heute nehme ich mir für das Duschen und Eincremen viel mehr Zeit als früher. Denn mein Körper hat diese Zeit verdient, für das was er täglich leistet und mir ermöglicht. Ich achte auf meine Ernährung, denn mein Körper hat nur das Beste verdient. 

Meine Körperintelligenz ist für mich so wichtig geworden, dass ich viel mehr Wert auf diese Antworten und Reaktionen lege, als auf das was mein Kopf mir den ganzen Tag erzählt. Wenn mein Rücken zu schmerzen beginnt weil ich zu lange im Büro sitze in der gleichen Haltung und auch die Pausen und Dehnübungen nicht helfen, ist es Zeit Feierabend zu machen. Ja, ich weiss, dass nicht jeder Selbständig ist und sich die Zeit frei einteilen kann, so wie ich. Doch trotzdem bin ich mir sicher, dass dein Körper ebenfalls Antworten auf solche Hinweise für dich bereit hat. Lass ihn einfach mal zu Wort kommen und höre ihm zu. Am Besten nicht erst wenn er schmerzt, sondern frage ihn auch so mal, was würde dir jetzt gerade gut tun. Sei nicht erstaunt wenn du Antwort erhältst und vor allem tue was er sich wünscht. Schau was dann passiert...

Sei mal ganz ehrlich mit dir selbst, wie oft am Tag nimmst du dein Handy zur Hand und streichst und drückst auf ihm herum? Nimm dir vielleicht nur die Hälfte der Handyzeit für deinen Körper und schau mal wie es dir dann geht. Vielleicht geht es dir nach der Körperzeit besser als nach der Handyzeit. Am Besten mal ausprobieren über eine längere Zeit, so 28 Tage ist immer gut um etwas zu verändern.

time to take body time... Karin



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Mittwoch, 19. April 2017

Macht

Wem gebe ich Macht über mich? Grundsätzlich möchte ich niemandem Macht über mich geben, sondern bei mir selbst bleiben. Doch im Alltag sieht das leider etwas anders aus. Wie?

Da ist ein Autofahrer, ich bin schon etwas spät dran, der trödelt auf der Strasse rum und fährt einfach knapp 30 km/h statt 50 km/h. Zack und schon hat er Macht über mich, denn ich beginne mich zu ärgern. Wenn ich pünktlich losgefahren wäre, wäre der mir gar nicht erst begegnet. Doch dann hätte ich diese Lektion heute nicht erhalten. Denn wieder einmal mehr ist mein Mitmensch mein Lehrer. Durch diesen Autofahrer wurde mir nämlich so richtig bewusst, wie schnell ich doch die Macht einem anderen Menschen über mich gebe. Ich gestatte ihm, dass er mich ärgert. Ja genau, ich gestatte es ihm. Denn wenn ich wirklich bei mir gewesen wäre, hätte ich gewusst, dass nicht er das Problem war, sondern ich selbst, weil ich zu knapp losgefahren bin.

Klar darf ich wütend sein und diese Emotion auch leben, doch wäre es gesünder für mich meine Macht nicht so ab zu geben. Die rote Welle der Strassenampeln kam natürlich auch noch zum Einsatz. Doch an der zweiten Ampel beruhigte ich mich und musste über mich selbst lachen. Lachen ist ja bekanntlich in Stresssituationen gesund und baut Stress ab. So wurde ich ruhiger und konnte sagen, wenn ich zu spät bin ist es so und die Welt geht davon nicht unter.




Auf meiner weiteren Fahrt überlegte ich mir wo ich alles sonst noch die Macht so einfach an etwas oder jemanden abgebe über mich. Dies begleitete mich den ganzen Tag und da ich achtsam war, behielt ich die Verantwortung ganz bei mir. Ich lies niemanden in meinen Garten, um auf meinen Blumen rum zu treten. Achtsam den eigenen Garten zu pflegen und zu schützen ist eine wichtige Aufgabe um bei sich selbst zu bleiben. 

Wo und wem gibst du die Macht über dich? Sind es Personen, die Arbeit, das Geld, das Wetter, beobachte dich selbst einmal einen Moment lang. Es könnte sehr aufschlussreich sein für dich und dir genau zeigen wo du die Verantwortung wieder an dich nehmen kannst.

time to take responsibility... Karin



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Dienstag, 18. April 2017

Selbstbild

Heute machte ich mir einige Gedanken zu meinem Selbstbild. Denn ich habe da so ein Glaubenssatz in mir, der mich am weitergehen hindert. Es schleicht sich immer wieder ein Zweifel ein, dass ich da in einer bestimmten Situation nicht genügend Erfahrung habe. Wenn dann genau das eintrifft, an dem ich da zweifle und daran glaube, werde ich darin bestätigt.

Nun ist mir heute auf meinem morgen Spaziergang aus dem nichts plötzlich dieser Gedanke durch den Kopf geschossen. Was habe ich in genau dieser Situation für ein Selbstbild von mir? 

Da ich an mir zweifle, da mein Glaubenssatz ist, ich habe zu wenig Erfahrung wird es mir von aussen bestätigt. Ist ja klar, ich glaube da zu wenig an mich selbst und spreche es sogar noch aus. Wie soll denn da bitte schön mein Gegenüber glauben, dass ich genug Erfahrung habe?

Toll, schöne Erkenntnis! Wie ändere ich nun meinen Glaubenssatz positiv um? Ich musste gar nicht lange darüber nachdenken, denn er flog in meine Gedanken gleich rein.

"Mit meiner Erfahrung erreiche ich die Menschen, die genau meine Erfahrung brauchen!"

Phoooo und das am Morgen, einfach so, aus heiterem Himmel, bei kühlen Temperaturen. Ich spazierte weiter und konnte diesen Satz recht locker für mich aussprechen. Mein Zweifler (Sheldon), war gerade einen Moment sprachlos. Doch ich bin auch dankbar für Sheldon und habe ihm gerade einen klaren Auftrag erteilt. Dass er objektiv urteilen soll, wenn eine Situation eintritt, bei der ich unsicher bin und mich positiv unterstützen soll.


quelle:karinmeister

Es ging mir noch ein weiterer Gedanke durch den Kopf. Ich erhalte nichts vor die Füsse gelegt, was ich nicht tragen oder meistern kann. 

Mein Selbstbild, welches ich von mir habe, trage ich täglich mit mir rum. Es ist wichtig darauf zu achten, was ich über mich sage, denke oder wie ich mich selbst einschätze. Meinen inneren Begleiter klare Anweisungen zu geben, wo und wie ich Unterstützung brauche.

Dies kann ich am einfachsten sehen, wie mich meine Mitmenschen behandeln, denn in der Regel, behandle ich mich in einer Ecke auch so. Wie innen so aussen. Einmal mehr geht Veränderung wieder zuerst bei mir im Innern los, Schritt für Schritt. Alles nichts Neues, doch es sind eben die kleinen Nuancen, die so hartnäckig sind und Zeit brauchen.

time to change.... Karin



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Montag, 17. April 2017

Was wäre wenn?

Was wäre wenn ich wüsste wie die Sache ausgeht? Kennst du sicher auch, da siehst du dir eine Serie an und genau im spannendsten Moment ist fertig. Die Serien-Regisseure sind da richtig gut, so dass man kaum erwarten kann die nächste Folge zu sehen. In der Zwischenzeit hat man genügend Zeit um zu spekulieren wie es weiter gehen könnte.

Wie wäre es wenn ich schon heute meinen Todestag wüsste? Was wäre dann? Wie würde ich leben? Würde ich die Tage zählen, die noch bleiben und immer trauriger werden? Ich möchte das nicht wissen, ganz ehrlich. Stell dir mal vor, wenn du mich heute fragen würdest, wann siehst du dich auf dem Sterbebett und ich sagen würde in ... Jahren. Würdest du dann erschrecken? Möchtest du das von mir so genau wissen und wenn ja warum?

quelle:karinmeister

Was wäre wenn, wir schon alles wüssten? Könnten wir unsere Erfahrungen noch genau so erleben, wie wenn wir ins mehr oder weniger  kalte Wasser geworfen werden. Ich bezweifle das, denn die Herangehensweise wäre wohl eine andere. Es wäre wohl so, als ob mir stets jemand etwas ins Ohr flüstern würde, was ich als nächstes tun müsste. Das wäre so gar nicht mein Ding, und manchmal wäre ich trotzdem froh, wenn ich wüsste wie es weiter gehen wird. So ist eben Mensch, man möchte es wissen und trotzdem nicht.

Die Frage ist auch wie unser Miteinander dann wäre, wenn alle schon ihren genauen Plan wüssten. Wäre es dann eher ein Miteinander? Oder wäre es noch mehr ein Gegeneinander, weil wir ja schon wüssten, wer uns den Job wegschnappt oder so. Ich bin mir sicher, dass alles seine Ordnung hat und je weniger davon wissen wie es aus geht, desto besser, denn zu viele Köche versalzen ja bekanntlich die Suppe.

Die, was wäre wenn, Frage ist für mich eine Frage, wo ich meine Phantasie walten lassen kann in verschiedenen Varianten. Genau diese Phantasie regt meine Kreativität an und lässt mein Leben farbig und abenteuerlich werden. Wann hast du dir das letzte Mal die Frage "was wäre wenn" gestellt und bist kreativ geworden?

Was wäre wenn du den heutigen Tag so richtig friedlich und gemütlich an gehen würdest? Wie würde dann dein Tag aussehen?

time to be creative....Karin



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Freitag, 14. April 2017

Special effects

Was hat das mit mir zu tun, wenn ich mich ärgere, wütend werde, ich verletzt bin usw.? Dies ist nun der nächste Schritt, genau hinschauen was mir diese Situation zeigen will.

Jede Begegnung, jede Situation ob toll oder mühsam, hat mit mir zu tun, solange ich sie bewerte, oder sie mich zu einem Gefühl oder Reaktion hinzieht. 

Du kennst das doch sicher, da erzählt dir jemand eine Geschichte und du hörst einfach zu. Vielleicht berührt sie dich in einer Ecke, jedoch nicht so das du gerade in eine tiefe Emotion oder einen Gefühlsausbruch fällst. Es ist einfach wie es ist, Punkt.

Dann gibt es Geschichten oder Situationen, die Berühren dich zu tiefst, vielleicht auf eine wunderbare Art oder eine Art die dich wütend macht. Genau diese Geschichten oder Situationen zeigen dir etwas über deine Persönlichkeit. Wenn sie dich verletzten oder ärgern, dann ist irgendwo in dir eine Ecke die mal genauer betrachtet werden möchte. Ich weiss, in der Regel hört man das nicht so gerne. Der Verstand will nämlich diese Verantwortung nicht übernehmen und sich schon gar nicht damit auseinander setzten. Jedoch der Körper möchte diese Sache geregelt erhalten, denn er könnte sich dann viel entspannter bewegen. 


quelle:karinmeister

Meine Empfehlung ist es in diesen Momenten zu schauen was passiert in deinem Körper, lass den Kopf mal aussen vor, der Film dazu läuft ja sowieso, also lass ihn laufen, wie wenn du mal rasch in der Küche etwas holen müsstest um dann weiter fern zu sehen. Schenke dem Kopf einfach keine Aufmerksamkeit, sondern richte sie auf deinen Körper und nimm wahr. Dann merkst du nämlich wie sich Ärger, Wut oder auch Freude auf deinen Körper auswirkt, was da genau passiert. Ich kann dir sagen, das ist richtig gutes Fernsehen oder Reinschauen, dass ist ein richtig guter Sender.

Vor allem die special effects sind super, denn plötzlich kommt da so eine ganz sanfte Stimme, die dir ganz genau sagt was es mit dir zu tun hat. Wo genau du hinschauen kannst bei dir und was du verändern kannst oder bei dir anerkennen und loben könntest. Die Frage ist nur ob du zuhören willst und ob du empfangsbereit bist? Denn wenn dies nicht der Fall ist..... Dann haben die special effects keine Chance.

Sei dir bewusst, dir widerfährt nichts ohne Grund ob positiv oder negativ. Dir begegnet niemand ohne Grund. Denn es hat alles seine Ordnung, diese Ordnung ist halt nicht immer so wie wir sie uns vorstellen, doch auch das ist in Ordnung. Denn alles auf dieser Erde hat seine Ordnung.

time for special effects.... Karin



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Donnerstag, 13. April 2017

Etwas Gutes

Heute beantworte ich eine Frage, die auf meine Feedback - Fragen zu mir gekommen ist.

"Wie machst du das, dass du immer wieder in allem etwas Positives sehen kannst?"

Das war die Frage, die mir mehrfach gestellt wurde.

Ich bin grundsätzlich ein positiver Mensch, das ist wohl eine Charaktereigenschaft von mir. Doch ich weiss, dass dies auch lernbar ist. Wie? Mit üben, üben und nochmals üben.

Zu beginn ist es so, man ärgert sich über etwas oder man ist verletzt, traurig, wütend usw. Für mich ist es wichtig diese Gefühle auch wahr zu nehmen, sie zu spüren in meinem ganzen Körper. Denn auch ich habe Gefühle wie eben Wut, Zorn, Ärger usw., die gehören zum Leben, denn genau diese Gefühle und natürlich auch die angenehmen will man ja spüren. Gut manchmal nicht täglich in einem unerträglichen Mass. 

Also wenn ich diese Gefühle wahrnehme, dann gehe ich einen Moment lang darin baden, ja ich bade, ich bin wütend und aufgebracht usw. Doch nach einer kurzen Zeit ist mein Bad oder meine Dusche abgeschlossen. Ich bade, dusche, ja auch nicht stunden- oder tagelang in meiner Badewanne oder unter der Dusche.


quelle:karinmeister

Genau jetzt kommt der Moment wo ich mich dafür entscheide es los zu lassen. Denn ich kann in diesem Moment an der vergangen Situation nichts mehr ändern. Es ist vorbei, passe, over! So spüre ich in meinen Körper hinein und fühle mal wie es sich für mich nun anfühlt, wo genau ich angespannt, verkrampft und zerknirscht bin. Dann atme ich ein paar mal durch und entspanne mich mit tiefem Einatem und Ausatmen, bis ich auch körperlich wieder ruhig werde. Das schöne dabei ist, dass sich auch mein Geist langsam entspannt und ruhiger wird. Diese Atemübung, kann ich jeder Zeit überall tun und es kostet nichts. Ich kann mich auf die Toilette zurück ziehen wenn ich in einer Sitzung bin, oder ich bevorzuge es kurz raus zu gehen an die frische Luft. Ich nehme mir diese Zeit. Es kommt auch vor das ich dies sogar klar sage, dass ich jetzt frische Luft brauche um mich wieder zu sammeln. Das darf man!!!

Meistens kann ich schon nach dieser Atemübung etwas positives darin sehen, auch wenn es nur die Gelegenheit war mich darin zu üben etwas Positives zu sehen. Es ist doch so, wenn wir etwas lernen wollen, brauchen wir Übungsfelder. Ja und da braucht es Situationen mit denen wir üben können. Je mehr wir solche Situationen erhalten vom Leben, je schneller können wir sie erkennen und brauchen uns nicht mehr zu ärgern, sondern können direkt zur Atemübung über gehen.

Der nächste Schritt ist dann genau hin zu schauen was die ganze Situation mit mir zu tun hat. Denn alles hat seinen Sinn und ist mir dienlich. Das kannst du dann im nächsten Blog lesen.

time to see the good.... Karin



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Mittwoch, 12. April 2017

Einen Grund

Seit gestern Nachmittag hatte ich einen Internetunterbruch, ich merkte es jedoch erst heute morgen als ich ins Büro kam. Ich hatte genug andere Dinge, die ich im Büro erledigen konnte auch ohne Internet, doch für meinen Job bin ich vom Internet abhängig. Ich holte mir mal einen Kaffee und nahm mich dann diesem Unterbruch an. Es dauerte dann bis am Mittag und es funktionierte wieder. 

Während diesem Unterbruch machte ich mir schon einige Gedanken darüber, was ich wohl tun würde, wenn ich plötzlich länger kein Internet hätte, oder sogar einen längeren Stromunterbruch, ich hatte dabei die wildesten Ideen. Zu sagen ist, mir ist es nie langweilig, ich habe immer etwas zu tun, mit oder ohne Internet, mit oder ohne Strom. Also für mich persönlich wäre ein Strom- oder ein längerer Internetunterbruch kein Drama.

Wie sieht das bei dir aus? Wäre dies ein Grund in eine Krise zu fallen oder sogar zum wütend werden oder zu verzweifeln? Was würdest du mit dieser Zeit anfangen, wenn du kein Internet mehr hättest über eine längere Zeit. Ein Stromausfall hätte recht grosse Konsequenzen, das wäre ein Supergau. Ich kann mir aber vorstellen auch wenn es nur im kleinen Rahmen ist, es schon zu Problemen führen kann. 


quelle:karinmeister

Wenn ich mich zurück erinnere, an den 26. Dezember 1999, als der Sturm Lothar tobte und es für mehrere Stunden keinen Strom mehr gab. Meine Familie und ich waren sehr kreativ und wir genossen diese Zeit sogar und sprechen noch heute darüber.

Ich fragte mich heute, wo genau ich alles in Abhängigkeiten stehe und mir fielen da schon einige ein. Doch beim genauen Betrachten, konnte ich sagen, wenn es anders wäre ginge es auch. Der nächste Schritt für mich persönlich wird nun sein, genau hin zu schauen wo ich mich aus Abhängigkeiten lösen kann. 

Mein Internetunterbruch hatte auch wieder etwas Gutes, ich dachte über mich und meine Gewohnheiten sowie über Dinge nach, die für mich so selbstverständlich sind, wie das saubere Wasser aus meinem Wasserhahn. 

Dankbarkeit für alles was ich habe, Dankbarkeit für solche Unterbrüche, die ich gelernt habe als Geschenk an zu sehen. Aufmerksam zu sein und genau hin zu sehen, was das Leben mir zeigen möchte. Es gibt immer Gründe sich zu ärgern, es könnten aber auch Gründe sein etwas genauer hin zu sehen.

time to look....Karin



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Montag, 10. April 2017

Entscheidungen

Wie triffst du Entscheidungen? Manchmal entscheidet man ganz spontan aus dem Bauch und alles ist richtig gut. Ich nenne diese Entscheidungen spontane Entscheidung. Dann gibt es solche für die brauche ich Zeit, da wäge ich ab, da informiere ich mich, da will ich Details usw. Diese Entscheidungen nenne ich einmal darüber schlafen.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, wenn ich euphorische Entscheide treffe, kommt es öfters mal vor, dass ich den Entscheid bereue. Also das ich mich lieber anders entschieden hätte. Da sage ich zu Dingen ja, die ich eigentlich gar nicht tun wollte.

Wenn ich in einer schlechten Stimmung Entscheidungen getroffen habe, hatte ich öfters das Gefühl überrumpelt worden zu sein oder auch einfach ja oder nein gesagt damit ich Ruhe hatte. 

Auch diese Erfahrungen beleuchtete ich während meiner Burnout-Zeit. Dort lernte ich mir Zeit zu geben um Entscheidungen zu treffen. Ich lernte nicht mehr immer gerade zu etwas ja oder nein zu sagen. Für meine Mitmenschen war das zwar etwas ungewohnt, weil ich stets alles geregelt haben wollte. 




quelle:karinmeister

Heute ist das alles ganz anders bei mir. Ich kann sagen, das lasse ich mir noch durch den Kopf gehen und gebe Bescheid wenn ich mich entschieden habe. Ich entscheide immer noch sehr gerne spontan, doch da achte ich enorm auf mein Körpergefühl. Nur wenn sich das für total gut anfühlt sage ich zu. Ich habe mir das sogar soweit angewöhnt, dass ich auch beim Essen nicht mehr am Morgen oder schon Tage im Voraus entscheide was ich essen werde. Ich höre auf meinen Körper auf was er Lust hat und kaufe dementsprechend ein.

Ich nehme mir Zeit für meine Entscheidungen, denn ich trage die Konsequenzen dafür. Ich habe sogar gelernt, eine Entscheidung rückgängig zu machen. Das heisst wirklich ehrlich einen Termin ab zu sagen, wenn ich mich nicht mehr danach fühle. Und ich habe noch nie Unverständnis dafür erhalten. Solange wir mit unserem Gegenüber ehrlich sind, bin ich überzeugt das Entscheidungen auch rückgängig gemacht werden können.

Wir treffen im Alltag so viele Entscheide, achte mal darauf wie du Entscheide triffst. Lässt du dir Zeit oder wirst du öfters überrumpelt. Nimm dir die Zeit dafür, darüber nach zu denken oder zu fühlen. Mit Entscheidungen kannst du dir ganz viel Ärger oder ungemütliche Dinge aus deinem Leben fern halten und dich davon befreien. Beginne ganz klein, vielleicht mit dem Essen, oder dem Trinken. Glaube mir es ist sehr interessant, viel Spass dabei.

time to decide.... Karin 



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Donnerstag, 6. April 2017

Ja ABER

Seit ich wieder zu hause bin werde ich ab und zu gefragt wie ich das denn gemacht habe mit meinem time out. Einfach so für eine längere Zeit weg zu fahren und abschalten.

Wenn ich dann sage einfach TUN, schaue ich öfters in grosse Augen und ein JA ABER, kommt hinter her. Ja aber du kannst doch nicht einfach... usw.

Ja ich kann und ja ich habe es geplant über eine längere Zeit. Ich erkläre dann nochmals kurz wie ich mir das zu meinem 50. Geburtstag schenkte und wie ich darauf gespart habe. Während 5 Jahren habe ich mir diese Reise zusammen gespart, monatlich etwas bei Seite gelegt obwohl ich noch nicht wusste wohin meine Reise gehen würde.

JA ABER ich kann das nicht, ich habe Kinder, gehe arbeiten usw. Darauf hin kann ich nur antworten, Ausreden. Es sagt niemand, dass es ein langes time out sein muss, es sagt niemand wie gross etwas sein muss, das man in Angriff nehmen möchte. Das war ich selbst, ich wusste was ich wollte und mir wünschte also stellte ich mich darauf ein.

Ich bin überzeugt davon, wenn man einen inneren Wunsch hat und man spürt das der Körper und das Herz dabei so richtig aufgeht, dass es Wege gibt sich diesen zu erfüllen. Ausser man sucht Ausreden um es nicht zu tun und dann in die Opferrolle zu steigen. Vielleicht ist ja diese auch ganz gut, weil man sich dort wohl fühlt und auch dort bleiben möchte.


quelle:karinmeister

Doch vielleicht könnte es sein, dass man im Leben mehrere solche Baustellen hat, wo man immer wieder Ausreden sucht um etwas nicht tun zu müssen oder wollen. Vielleicht schaut man einfach auch gar nicht gerne hin, wenn man merkt, dass man etwas verändern sollte oder möchte. Weil hinschauen schmerzlich sein kann, weil hinschauen keine Ausreden mehr zulässt, weil hinschauen schon wissen heisst. Und wissen heisst, dass es eine Veränderung brauchen würde um weiter zu gehen. Anderseits kann man auch einfach im jetzigen bleiben und weiter sich Dinge wünschen oder andere Menschen beneiden.

Jede Erfüllung eines Wunsches beginnt mit, ja ich beginne jetzt damit Schritt für Schritt auf meinen Wunsch zu zu gehen und etwas dafür zu TUN. Sei es auch nur mal 1 Franken auf die Seite zu legen, wenn der Wunsch Geld kostet. Wenn es darum geht auf etwas Neues zu zu gehen, einen ersten Schritt in Richtung dieses neuen Weges zu tun. 
TUN!!! ist die Antwort auf JA ABER. 

Sobald ich Schritte in die Wunschrichtung gehe, können sich neue Türen öffnen, im JA ABER, begegnet uns immer wieder die gleiche Ausrede.

Ein wichtiger Punkt ist wohl auch zu wissen, dass es Momente im Leben gibt, wo sich etwas von jetzt auf sofort verändern kann. Es gibt jedoch Momente im Leben wo es einen längeren Prozess braucht, denn genau dieser Prozess (dieser Weg) will uns noch ganz viel zeigen. Wir erhalten dabei einige Geschenke vom Leben, die wir sonst nicht erhielten ohne diesen Prozess.

time to trust in yourself....Karin



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Dienstag, 4. April 2017

Fragen

Es gibt Momente im Leben, wo man gerne eine Antwort hätte, wie man in einer Situation weiter gehen soll. Was der nächste Schritt sein könnte, was man verändern oder loslassen sollte. Es gibt Momente wo man einfach nicht weiss was zu tun ist. Ich versuche mich in diesen Situationen auf meine Intuition zu verlassen, doch manchmal bin ich da ungeduldig.

Heute möchte ich mit dir einen Weg teilen, den ich jeweils anwende. Ich schreibe mir diese Frage genau auf. Z.B. Wie kann ich tun um in meinem Job innovativer zu werden?
Diesen Zettel trage ich dann stets bei mir und lese ihn täglich mehrmals durch. Es kommt vor, dass sich die Frage noch etwas verändert oder noch präziser wird, dann schreibe ich die Frage neu auf. Wichtig ist, dass die Frage nicht total anders wird, sondern höchstens präziser. WICHTIG  ist auch, dass ich mit niemandem über diese Frage, die ich aufgeschrieben habe spreche. Ich meine, dass ich nicht erzähle ich trage da eine Frage mit mir rum, und mich dann von andern beeinflussen lasse. Ich möchte ja die Antwort von meiner Intuition. 


quelle:karinmeister

Es geht darum, dass dir deine Frage niemand mürbe macht oder alles besser weiss. Darum spreche ich nicht über diese Frage. Der nächste Schritt ist nun, dass ich mich auf Hinweise achte, auf Zeichen, die an mich getragen werden. Das können Berichte sein, das kann ein gutes Gefühl sein wenn ich mich irgendwo aufhalte, das kann ein Gespräch sein wo plötzlich über Geschäftsideen gesprochen wird. Es kommt vor, dass ich morgens ganz früh im Halbschlaf eine Idee habe und mir diese dann sofort aufschreibe. Es kann sein, dass ich eine Inspiration durch einen Gegenstand erhalte. Es kommt vor, dass ich direkt darauf angesprochen werde, ob ich schon von diesem oder jenem neuen Toll gehört habe. Wichtig ist, dass ich diese Auffälligkeiten registriere und wahrnehme. Das ich aufmerksam bin was um mich herum geschieht, das ich offen bin was auf mich zu kommt.

Denn die Antworten auf unsere Fragen sind stets in uns und eigentlich in jedem Moment abrufbar, nur sind wir oft nicht auf Empfang, weil wir zu beschäftigt sind im Aussen. Die Antworten kommen immer, klar und deutlich, jedoch brauche ich auch hier Geduld und Vertrauen.

Vielleicht eine Art wie du Antworten erhältst, teste es einmal und sei aufmerksam was geschieht. Wenn dir die Inspiration gefällt darfst du den Post gerne teilen.

time to be present.... Karin



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Montag, 3. April 2017

Der Tag danach

Der erste Tag nach dem time out wieder im Büro. Ich freute mich richtig auf meine Arbeit, ja wirklich. Ich sass in meinem Büro und war richtig motiviert. Denn ich hatte mir schon so viel Zeit für mich am Morgen genommen. Meditation, Yoga, Spaziergang gutes Frühstück und richtig gut gelaunt. Klar ich war früher aufgestanden als noch vor meinem time out, doch es hat sich gelohnt.

Denn als ich in mein Büro kam, hatte ich das Gefühl schon lange wach zu sein und nicht als Erstes gerade zur Arbeit zu gehen. Es fühlte sich richtig gut an. So habe ich schon einiges von meinen Feriengefühlen in meinen ersten Arbeitstag eingeschleust. Den Preis, den ich dafür zahlte, war eine Stunde früher als normal auf zu stehen und das hat sich voll umfänglich ausbezahlt. Ich arbeitete sehr effizient und konzentriert, kam viel rascher vorwärts als ich gedacht hatte und konnte mehr erledigen als erwartet. Ich gönnte mir einige kleine Pausen dazwischen und genoss auch noch ein paar Sonnenstrahlen.

quelle:karinmeister

So lässt es sich leben. Es ist schon erstaunlich wie sich Arbeit gut anfühlen kann, wenn sie einem Spass macht, wenn man liebt was man tut und vor allem wenn man sich auch Zeit für sich mit einberechnet. Der Tag danach war für mich kein Hangover, oder ach ne jetzt ins Büro. Es war ein Freudentag und das war ein perfekter Start wieder ins Alltagsgeschäft.

Klar ist es einfach nach einem längeren time out am morgen früher auf zu stehen, weil ich ja gut erholt bin. Doch ich denke mir wenn man sich das Schritt für Schritt angewöhnt kann das auch gehen. Vielleicht zuerst nur mal mit dem frischen Frühstück, das braucht vielleicht 15-20 Minuten. Dann vielleicht die Meditation und so weiter. Ich denke das Wichtigste ist, den nächsten Schritt erst zu nehmen, wenn sich der Erste etabliert und so richtig eingeschliffen hat. Weil bekanntlich ist es ja so, wenn man sich zu viel auf einmal vor nimmt, dass man dann schneller auf gibt. 

Dies könnte vielleicht eine kleine Motivation sein für dich dein Morgenritual neu zu überdenken und dir vielleicht sogar ab und zu den Sonnenaufgang an zu sehen.

time to do it.... Karin



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Sonntag, 2. April 2017

Frühlingsdüfte

Bei meinem ausgiebigen Spaziergang durch den Wald, nahm ich die Frühlingsdüfte so richtig bewusst wahr. Der Wald duftet im Frühling für mich immer ganz speziell, ich liebe es. Die Vögel, die fleissig am arbeiten sind und das Rascheln unter dem Laub ist die wunderbare Musik des Waldes.

Es ist für mich immer wieder spannend zu bemerken, wie jede Umgebung ihren eigenen Duft, ihre eigene Energie und ihren eigenen Klang hat. Ist dir das auch schon aufgefallen? Es ist doch auch so, wenn du in eine Wohnung kommst von jemandem dir bekannten, nimmst du den Duft meistens nicht mehr richtig wahr. Wenn du aber in eine Wohnung kommst, in der du noch nie warst, bemerkt man sehr schnell die andere Duftnote.

Manchmal erinnert einem ein Duft auch an vergangene Zeiten, vielleicht weisst du das ja bereits, der Duft ist der schnellste Weg in die Erinnerung. Mit Düften verbinden wir immer irgend etwas, sei es der Kuchen, den die Oma jeweils gebacken hatte, oder die Tomatensauce von der Tante. 


quelle:karinmeister

Der Frühlingsduft vom Wald tut das bei mir auch, ich erinnere mich dann immer wieder daran, wie ich als Kind im Wald um her alberte und meinen Spass hatte. Es gibt mir so ein Gefühl von innerer Freiheit. Genau diese innere Freiheit, zu der ich mich entscheiden kann. Ich fand es ganz spannend, dass genau dieser Duft mich an dies erinnerte, weil ich doch erst gerade von dieser inneren Freiheit geschrieben habe. 

Wenn ich ganz bei mir bin und aufmerksam, kann mir dies im Alltag immer wieder begegnen. Mit einem Lächeln auf meinem Gesicht das Gefühl geniessen und wissen, egal wo ich bin auf dieser Erde, ich bin frei. Und wenn es nur ist, dass ich mich für innere Freiheit entscheide.

Der Frühlingsduft ist für mich auch immer energiegeladen, dann bin ich bereit aus zu misten, auf zu räumen, neu zu ordnen, Platz schaffen. Diese Frühlingsdüfte erwecken in mir neue Kräfte und die Bereitschaft zur Veränderung. Vor allem aber auch es wirklich zu tun und nicht nur darüber nach zu denken.

time to smell... Karin 



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Samstag, 1. April 2017

Let go

Der letzte Tag von meinem time out startete mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Für mich war er atemberaubend, für einen profi Fotograf war es nicht so. 
Er meinte er brauche klare Sonnenaufgänge und nicht solche mit Wolkenbänder. Hier galt wieder einmal mehr nicht alle finden das Selbe schön, je nach Sichtweise. 

Nach der letzten Yoga-Session mit Meersicht packte ich die letzten Dinge in die Koffer und genoss ein ausgiebiges Frühstück auf meinem Balkon. Es fühlte sich für mich und wohl auch für meine Hündin Kisha komisch an als wir den letzten Beachspaziergang machten. Wir tollten noch mal so richtig umher, genossen das wunderbare Meerwasser und sahen dann ziemlich schlimm aus. Wie auch immer wir hatten ja noch einen Moment um uns wieder in Ordnung zu bringen. Es hatte auf jeden Fall Spass gemacht. Für einen Moment spürte ich mein kleines Kind in mir so richtig auf blühen. Ein Gefühl, das ich wirklich wieder öfters spüren will. 


quelle:karinmeister

Ein kleiner wehmütiger Moment kam dann doch als ich das letzte Mal die Tür hinter mir zu zog. Doch voller Dankbarkeit, dass ich mir diese Reise erlaubt hatte und alle Zweifel, die ich im letzten Moment noch hatte, zeigten sich wieder einmal vergebens. Ich lernte hier auf dieser Reise noch mehr im Moment zu leben, zu vertrauen und zu geniessen. 

Denn als ich Ronda besuchte wo ich die „falsche“ Ausfahrt genommen hatte. Erlebte ich ein déja vue, ich hatte einige Sekunden, die ich genau so schon mal erlebt hatte. Spätestens von diesem Moment an wusste ich, dass ich gar nicht anders konnte, als diese Reise an zu treten. Ich wurde dort einmal mehr in meiner Lebenseinstellung bestätigt. 

"Es kommt alles wie es soll und ich bin in jedem Moment am richtigen Ort." 

Manchmal ist es etwas schwierig dies auch wirklich zu akzeptieren. So ging meine Reise gestern zu Ende und ich kam erfüllt und freudig wieder zurück in die Schweiz. 

Mein Fazit tue es, vertraue und geniesse! 

Time to let go.... Karin



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Donnerstag, 30. März 2017

Freiheit

Das ist ein grosses Wort Freiheit. Heute machte ich mir diesbezüglich einige Gedanken. In meinem time out konnte ich die Freiheit sehr geniessen. Ich lebte in den Tag hinein, praktisch immer ohne Zeit und genoss die Tage in vollen Zügen. Ich hatte also Freiheit zu tun und zu lassen was ich gerade wollte. Das ist eine schöne Freiheit. Es gibt eine Art Freiheit, die ich heute etwas näher unter die Lupe nahm.

Es geht um die innere Freiheit. Wenn ich mich innerlich frei fühle, dann lebe ich Freiheit. Was heisst nun innere Freiheit? Ich kann mich entscheiden ob ich mein Leben in Leichtigkeit und Freude leben will. Ich kann mich auch entscheiden, mich von äusseren Umständen beeinflussen zu lassen und mein Leben als einen Kampf und schwierig an zu sehen. Es ist also eine Entscheidung, die ich treffe ob ich innerlich frei sein will oder es von Äusserlichkeiten abhängig mache um frei zu sein. 


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Ich ging meinen Tagesablauf durch, den ich hier in Spanien hatte, was der so alles beinhaltete. Wenn möglich den Sonnenaufgang sehen, ein frisches Frühstück und ausreichend Zeit für dieses. Meine Yoga- und Meditationseinheiten, gesundes Essen, viele und lange Spaziergänge, ausreichend Schlaf, wenig Zeit am Computer und Handy, nette Gespräche mit mir unbekannten Menschen, Zeit mich irgendwo hin zu setzten und einfach sein, schwimmen usw. Es sind alles Dinge die ich sehr gerne tue.

Ich überlegte mir wie ich diese Leichtigkeit und Freude irgendwie in meinen Alltag mitnehmen kann. Wie ich dieses Gefühl der Freiheit und Lebensfreude täglich geniessen kann ohne Ferien. Für mich war klar, dass dies machbar sein sollte. Viele dieser Dinge, die ich in meinen Ferien getan habe, können in den Alltag integriert werden. Es ist eine Entscheidung, die ich treffe, wann und wie ich dies tun werde. Es ist wohl nicht möglich so einen Tagesablauf eins zu eins zu übernehmen, wenn man berufstätig ist, doch wenn ich mir dies auf die ganze Arbeitswoche verteile, wird dieses Freiheitsgefühl sicher da bleiben. Klar ist es nicht das gleiche Gefühl, wie in den Ferien. Das braucht es ja auch nicht zu sein, doch zu wissen, dass ich mir Momente in meinen Alltag einbauen kann, die das Gefühl am Leben erhalten ist doch schon Freiheit. Auch hier gilt es mit kleinen Schritten vorwärts zu gehen und diese an zu erkennen und zu geniessen.

time to be free.... Karin



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Mittwoch, 29. März 2017

Feedback

Doch, doch ich blogge noch, keine Angst auch wenn ich gerade in den letzten Tagen nichts geschrieben habe. Ich hatte nochmals Besuch aus der Schweiz von meiner Tochter Chelsea, darum habt ihr nichts gelesen. Ich genoss die Zeit einfach in vollen Zügen.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir in den letzten Tagen geschrieben haben, auf irgend eine Art und Weise. Es freut mich sehr, dass Ihr Interesse an meinen Beiträgen habt und ich Euch inspirieren kann. Vielen lieben Dank für euer Feedback!!

Genau das ist heute mein Anliegen, dein Feedback. Ich würde mich freuen wenn du mir schreibst über welches Thema du gerne eine Inspiration hast. In Bezug auf Loslassen, Zeit, Vertrauen, Geniessen, Veränderung oder was dir gerade in den Sinn kommt. Es ist nicht so, dass mir selbst nichts mehr einfällt, doch wenn irgend ein Thema brennt, würde ich gerne dies in meinen Blog aufnehmen. Also her mit deinen Wünschen oder Ideen, sie sind willkommen. 


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Feedback ist in unserem Leben etwas sehr Wichtiges, Feedback kann uns zum Wachstum und zur Veränderung verhelfen. Solange ein Feedback auch konstruktiv ist und motivierend. Es darf und soll auch kritisch sein, jedoch in einer respektvollen Art und Weise. Was tun wenn man Feedback nur als negative Kritik kennt, oder sogar als herablassend. Dann würde ich sagen, lass diesen Menschen einfach stehen mit seinem Feedback. Denn die Art und Weise wie ein Mensch dir ein Feedback gibt, sagt sehr viel über diesen Menschen aus. Wenn du solche Menschen um dich hast, die dich herablassend behandeln. Bedanke dich höflich für ihre Meinung, und erkläre ihnen klar und deutlich, dass du in Zukunft auf diese verzichtest und dass sie auch ungefragt bitte das Feedback geben unterlassen sollen. 

Es bedingt von dir eine klare Haltung dazu, denn du bist ein wertvoller Mensch mit deinem ganzen SEIN, auch wenn es Unzulänglichkeiten beinhaltet. Denn genau mit diesen Unzulänglichkeiten können wir arbeiten und weiter wachsen. Das Schönste ist, dass wir in der UNVOLLKOMMENHEIT total VOLLKOMMEN sind.

time for feedback... Karin


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Freitag, 24. März 2017

Das Richtige tun...

Tun was richtig ist. Ja und was ist denn richtig. Über diese habe ich mir heute etwas Gedanken gemacht.

Wer sagt mir oder uns was richtig ist? Die Nachbaren, meine Eltern, meine Kinder, der Chef, der Staat, die Kirche, oder sonst wer? Oder weiss ich selbst was richtig ist? Auf welche Stimme in mir höre ich ob es richtig ist? Es gibt doch einige die da mitreden möchten bei dieser Frage. Der Verstand will da natürlich auch noch mitreden und wird meistens recht laut, wenn es um richtig oder falsch geht. 

Wirklich frei entscheiden zu können ist gar nicht so einfach gemacht, denn die Moral ist ja dann auch noch da. Da würde man gerne zu etwas ja sagen, doch das schlechte Gewissen ist dann auch schon zur Stelle. So etwas tut man nicht, denk doch mal was die anderen dazu sagen, oder das ist doch verrückt usw.


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Nun wie tut man dann das Richtige? Wenn ich zu lange über eine Sache nach denke, könnte es schon falsch sein. Wenn ich mich für etwas entscheide und es dann auch wirklich tue, weiss ich ob es das Richtige war oder nicht. Es geht ums TUN, denn nur so erhalte ich für mich die Antwort, und zwar nur für mich selbst. 

Es gibt nur wenige Dinge, die wohl fest gemacht werden können, ob sie richtig sind oder nicht. Bei rot über die Strasse zu gehen ist wohl nicht der richtige Weg. Bei grün dagegen ist es richtig. Jedoch auch da könnte es Ausnahmen geben.

Manchmal weiss man einfach nicht was richtig ist. In dem Moment kann es hilfreich sein, sich zu fragen ob es jemandem anderen dienlich sein könnte, oder ob es sogar dem grossen Ganzen dienlich ist. Wie zum Beispiel: Unterstütze ich eine Firma die gute Arbeitsbedingungen bietet und mit der Natur ökologisch umgeht. 

Wenn es mir noch etwas Angst macht, dann könnte es sogar genau das Richtige sein. Denn wenn ich meine Komfortzone verlassen, gehe ich meistens in eine Richtung, die für mich Horizonte öffnet.

Ein gutes Feedback gibt mir persönlich mein Körper, zieht er sich zusammen oder wird in mir alles weit. Dann komme ich ins TUN und mal schauen was passiert.

time to trust & enjoy...Karin


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Donnerstag, 23. März 2017

Demütig

Was hat dich in deinem Leben schon demütig gemacht? Mich macht es immer wieder die Natur, ein menschliches Wesen und Tiere. In der Natur ist es für mich so, dass ich immer wieder bemerke wie klein, wie machtlos ich ihr gegenüber bin. Wenn es der Natur passt, lässt sie Blumen wachsen, wenn es ihr passt lässt sie Vulkane explodieren, wenn es ihr passt lässt sie es in strömen regnen usw. Und ich kann gar nichts dafür oder dagegen tun. Ich habe gar nichts unter Kontrolle, ausser meine Haltung dazu. Ärgere ich mich darüber, erfreue ich mich, oder sehe ich mit Demut einfach zu und akzeptiere es. 

Bei einem neugeboren Kind ist es doch auch so, wir schauen es an und erfreuen uns über dieses Wunder, welches da auf die Erde kam. Bei den Tieren, wie sie genau wissen, wann sie mit dem Nestbau beginnen müssen, wann sie in den Süden fliegen und wann wieder in den Norden zurück kehren. Ich habe auch da gar nichts unter Kontrolle, ich kann nur zusehen staunen und mich demütig verneigen, vor diesem grossen Ganzen. 


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Ich lernte diese Demut auch mir selbst gegenüber. In dem Moment als ich nicht mehr vor und zurück konnte. Wo ich einfach JA sagte zu meiner damaligen Situation. Mit Demut nahm ich zur Kenntnis, dass ich nichts mehr unter Kontrolle hatte. Ich akzeptierte, dass mein Leben etwas anderes für mich bereit hielt als ich es mir vorstellte oder plante.

Als ich heute meine Yoga-Session hatte, wurde mir das so richtig bewusst. Denn am Schluss jeder Session verneige ich mich vor mir selbst, dass ich mir die Zeit für die Yoga-Stunde nahm. Demut heisst für mich an zu erkennen, dass es da ein grosses Ganzes gibt, dass genau weiss was für mich gut ist und es kommt alles zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben. Ich reagiere wie ich in diesem Moment reagiere und es ist genau richtig so. Auch wie andere Menschen mit mir um gehen hat seinen Plan, alles zu seiner Zeit. Auch wenn ich es nicht verstehe, es ist wie es ist. 

Das hat nichts mit Ohnmacht oder Opferrolle zu tun, sondern demütig an zu erkennen, das alles was ich plane oder denke was ich unter Kontrolle haben könnte eine Illusion ist. Denn wenn mein Leben etwas anderes mit mir im Sinn hat, wird es einfach geschehen ob ich das will oder nicht. 

Demütig an zu erkennen, dass wir planen können, kontrollieren so viel wir wollen, wenn die Natur oder das Leben es anders haben will, wird es anders.

Demut heisst für mich anerkennen was ist und dankbar die nächsten Schritte tun, dankbar durch die Natur zu gehen, im Wissen alles ist vergänglich und ein Geschenk an uns.

time to be humble...Karin



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Mittwoch, 22. März 2017

Ronda

Der Weg ist das Ziel, dieser Spruch wurde für mich in vielen Weisen gerade total bestätigt. Ich machte mich heute morgen auf den Weg nach Ronda. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich von San Pedro aus etwa gleich viele Kurven fahren würde, wie wenn ich in der Schweiz nach Arosa fahren würde, hätte ich den Weg wohl nicht gemacht. Denn Kurven sind einfach nicht mein Ding, als Beifahrerin noch schlimmer als wenn ich selbst fahre. 

Ich hatte vor mir eine "Schneckenpost", denn der Autofahrer nahm sich für jede Kurve Zeit. Zuerst dachte ich, dass kann doch nicht wahr sein so komme ich nie an. Doch plötzlich merkte ich, dass ich so ja die Gegend richtig geniessen konnte. Wenn ich nämlich schneller durch dich Kurven gefahren wäre hätte ich mich viel mehr auf die Strasse konzentrieren müssen. So konnte ich die Gegend richtig gut erleben, die Aussicht war einfach traumhaft, immer wieder sah ich aufs Meer, oder in kleine Dörfer hinunter, Felswände oder Pinienwälder. Einige mutige Bergfahrer überholten lebensgefährlich, wie auch immer ich kam in Ronda an. Für mich hat heute Spanien einen ganz neuen Eindruck hinterlassen, einen der sagt ich will mehr davon. Ich war einfach überwältigt von diesen Natureindrücken und dem wunderschönen Farbenspiel der Berge. 


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Die Stadt Ronda, mitten im Nirgendwo, hat mich total fasziniert und ist eine Reise wert, die ich nur empfehlen kann. Wieder einmal war ich etwas vom Weg abgekommen und hatte so eine zusätzliche Rundfahrt durch Ronda, denn ich verpasste die Erste und "normale" Ausfahrt zur Stadt. So ging ich beim Hintereingang rein und sah einen Teil der Stadt, den wohl die meisten Touristen nicht sehen. Dort hielt ich dann auch an parkierte kurz und durchstreifte dieses Gebiet. Nach einem Tee ging ich wieder zurück in mein Auto und fuhr durch die Altstadt von Ronda. In einer zwischen Gasse fand ich einen Parkplatz. Von dort aus schlenderte ich durch die Altstadt, welche ich ohne Plan durchforschte. Es waren wieder die vielen verschiedenen Wege, die ich nahm und mich zu wunderschönen Orten brachte. Irgendwann kam ich am Touristenbüro vorbei und holte mir noch eine Stadtplan, nur dass ich sicher war auch wirklich die sogenannten wichtigen Sachen gesehen zu haben. Ich konnte alles abhacken auf der Karte und stellte fest, dass ich da wirklich noch in Ecken war die nirgends eingezeichnet oder speziell gekennzeichnet waren. Wieder war der Weg das Ziel meiner Entdeckungsreise.

Noch eine kleine Episode zum Vertrauen, als ich am zweiten Ort parkierte, fand ich ein kleines Hinterhof Kaffee, Secret Garden. Der Name stimmt perfekt, die Aussicht ein Traum die Lage himmlisch und das Vogelgezwitscher einmalig. Ich trank dort wieder einen Tee und wollte Zahlen, hatte aber nur einen 20 Euro Schein dabei. Der Ober meinte er habe kein Kleingeld und ich hatte es auch nicht kleiner. Ich sagte ihm, dass ich jetzt auf die Stadttour gehe und auf dem Rückweg bezahlen komme. Er meinte ist ok bis später und einen schönen Tag. Ich ging wirklich zurück und bezahlte wie abgemacht und trank nochmals einen Tee. Er bedankte sich und gab mir eine Flasche Wasser mit für den Heimweg.

Time to enjoy and trust... Karin



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Dienstag, 21. März 2017

Körperintelligenz

Was in unserem Leben ist sicher? Eigentlich nur, dass wir alle mal sterben und das sich laufend alles verändert. Es gibt sicher noch weitere Punkte die auch irgendwie sicher sind oder eine Scheinsicherheit geben. Sicher ist auch gerade der jetzige Moment. Uns wird so viel für sicher verkauft. Da könnte ich jetzt wohl seitenlange Aufzählungen machen und du kennst das alles auch. Die Frage ist doch auch wo fühle ich mich sicher?

Ich kann das nur für mich persönlich beantworten und jeder Mensch würde glaube ich, auch gut daran tun diese Frage mal für sich zu beantworten.

Meine Sicherheit ist mein Körper, ich wohne in ihm, er ist immer bei mir, auch wenn ich mich schlecht fühle, oder ich krank bin. Er ist da, wenn es mir gut geht, wenn ich schöne Dinge erlebe, wenn ich Erfolge oder Niederlagen verbuche. Er ist 24 Stunden, mein Leben lang treu bei mir. Also er ist mein bester Freund und mein engster Vertrauter, er weiss alles über mich. Er kennt jeden Gedanken, jeden Schritt sein Erinnerungsvermögen ist unvorstellbar. Dies alles ist sicher so sicher wie das Amen in der Kirche.


quelle:karinmeister

Was tun wir alles um Sicherheit zu erhalten? Wir schliessen Versicherungen ab, wir zahlen Vorsorge ein, wir sparen für etwas, wir schliessen unsere Wohnung ab, wir tun so viel für Sicherheit. Was tun wir für unseren Körper, der uns stets begleitet? Wieviel Zeit widmen wir ihm, wieviel Zeit investieren wir in ihn, wie ernähren wir ihn, wie pflegen wir ihn, was gönnen wir ihm? Viele Fragen, ich weiss, doch nimm dir wenigstens kurz die Zeit darüber nach zu denken. Ob du dann etwas veränderst oder nicht ist dir überlassen.

Doch wenn ich mir die Zeit nehme um darüber nach zu denken, könnte es sich vielleicht trotzdem lohnen, sich auch etwas mehr Zeit für das Wohlbefinden dem treusten und sichersten Begleiter des Lebens zu nehmen. 

Hast du gewusst, dass die Körperintelligenz um ein vielfaches sicherer ist als die Verstandesintelligenz? Hast du gewusst, dass der Körper genau weiss, was dir gut tut und was nicht? Der Kopf gaukelt dir so oft etwas vor was dir Sicherheit geben könnte. Mache doch einmal einen Test, wenn du Lust und Zeit hast.

Nimm etwas in deine Hand was du sehr gerne fühlst, vielleicht eine Kuscheldecke, vielleicht einen lieblings Pullover, ein Schmuckstück irgend etwas was du sehr liebst und dir gut tut. Es kann auch eine kuschel Minute mit deinem Haustier sein. Dann schliesse kurz die Augen und spüre einfach mal in deinen Körper und schaue mal ob sich dein Körper irgendwo anspannt oder ob du total entspannt bist. Vielleicht fühlst du Kälte, vielleicht Hitze, vielleicht zieht sich in deinem Körper alles zusammen oder entspannt sich, vielleicht ist es ganz anders. Nimm einfach mal wahr was dein Körper dazu sagt. Höre nicht auf deinen Kopf nur auf den Körper. Es kann sein, dass du beim ersten Versuch nichts spürst, dann übe es einfach immer weiter bist du die Zeichen deines Körpers verstehst. Du kannst es auch gerade umgekehrt machen, nimm etwas in die Hand was dir gar nicht gut tut und du es auch genau weisst. So lernst du die Sprache deines Körpers wieder zu verstehen und kannst deinem sichersten Lebensgefährten besser zuhören und ihm vertrauen, was dir auch Sicherheit gibt. Vertraue deinem Körper, denn er ist intelligenter als du denkst, dein Kopf hört das übrigens gar nicht gerne.

time to trust your body... Karin 



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Montag, 20. März 2017

Im Moment

Mein Besuch ist wieder in die Schweiz geflogen und wir haben es sehr genossen. Wir lebten wirklich in den Momenten. Es gab viel zu erzählen und wir haben uns Zeit für uns genommen. Die Gesprächszeit ging im Fluge vorbei, doch die Uhr benutzten wir nicht, wir spürten es. Es war Zeit vom Austausch, vom Zuhören, vom Lachen und Geniessen.

Wir verbrachten viel Zeit mit Sightseeing, durch die vielen neuen Eindrücke, war auch da die Zeit nicht wirklich spürbar. Manchmal knurrte der Magen fürs Essen, manchmal meldete sich die Kehle fürs Trinken und so hörten wir auf unsere Körper und innere Uhr. 

Am Morgen praktizierten wir Yoga vor dem Frühstück und genossen anschliessend unser selbst zubereitetes Früchtemüesli. Alles ging Hand in Hand ohne Hektik in Ruhe und Gelassenheit, wir vertrödelten keine Zeit, denn wir genossen die Momente. Manchmal kam es mir so vor als ob sich die Zeit für uns ausdehnte. Dabei war es nur, dass wir es bewusst genossen.


quelle:karinmeister

Wir hatten auch Beachtime und genossen die Sonne. Diese Zeit war für uns alle gefühlt sehr lange, doch die Zeit war eigentlich kurz. Auch hier merkten wir wieder, dass das bewusste Geniessen, die Zeit gefühlt länger macht. Auch am heutigen Abreisetag, standen wir nicht früher auf als sonst und konnten trotzdem unsere Yoga-Session abhalten, in Ruhe Frühstücken und wir hatten sogar noch Zeit für einen Spaziergang am Beach mit Fotoshooting. Die beiden Ladys meinten am Flughafen:


"Es fühlte sich an als ob wir eine Woche Ferien gehabt hätten."

Es fielen nie die Worte, ach morgen oder so müssen wir wieder heim, nein es war stets ein im Moment sein. 

Mein Fazit: dadurch das ich wusste, dass die Zeit beschränkt war mit den beiden Ladys, blieben wir bewusst in den Momenten und so fühlte sich die Zeit als Nebensache an. Es waren nur die Momente entscheidend und wichtig, keine Zukunft, keine Vergangenheit nur das Jetzt.

Klar hatte ich Tränen in den Augen, als ich meine Tochter Alisha wieder gehen lassen musste und trotzdem überglücklich, dass sie da war.

time to live the moment....Karin




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