Time to let go, trust & enjoy

Sonntag, 28. Mai 2017

Ernährung

Wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass ich einmal einen Blog-Artikel übers Essen schreiben würde, hätte ich gelacht und gesagt nie im Leben. Doch heute tue ich es.

Was hat Essen mit dem Loslassen, Vertrauen und Geniessen zu tun? Sehr viel! Wenn ich mir Gedanken darüber mache, was ich täglich esse. Was ich meinem Körper zu mute, oder was ich meinem Körper nicht gebe, weil ich nicht esse. Da kann man sicher einiges loslassen und neu überdenken. Ja ich weiss, jetzt kommt sicher der Einwand, ich habe nicht soviel Zeit am Morgen ausgiebig zu Frühstücken, oder ich kann am Morgen nicht essen. Ist das wirklich so, oder ist es nur eine Ausrede? Weil ich dann am Morgen etwas früher aufstehen müsste? Diese Frage kann jeder für sich selbst beantworten und ehrlich mit sich selbst sein. Es hat auch mit Wertschätzung mir selbst gegenüber zu tun. Bin ich es Wert meinem Körper gesunde und nährwert reiche Speisen zu geben. Das Geld kann da auch nur wieder eine Ausrede sein. Denn wie viel Geld geben wir für Marken Kleider, Zigaretten, fürs Auto, usw. aus. Da soll uns gesunde Nahrung nicht wichtig sein, Ausreden.

Was hat das mit Vertrauen zu tun? Woher will ich wissen, dass ich qualitativ gute Lebensmittel einkaufe? Das ist Vertrauenssache und braucht einige Recherchen, eine Arbeit die sich lohnt. Vertrauen haben wir auch in unseren Körper, dass er täglich funktioniert und leistungsfähig ist. Da hat er doch ganz selbstverständlich eine top Ernährung verdient, oder? Wenn er nicht mehr Leistungsfähig ist dann erst recht, denn nur so kann er wieder funktionieren. Also mein Körper vertraut auch mir, dass ich ihm gebe was ihm gut tut und nicht was mir die Medien oder meine Gelüste vorgaukeln. 

Das Geniessen ist ganz gross geschrieben, bei mir auf jeden Fall. Ich geniesse schon den Einkauf von Lebensmitteln. Ich nehme mir die Zeit einkaufen zu gehen und kritisch zu sein. Da ich Recherchen betrieben habe bei mir in der Umgebung, weiss ich heute genau wo ich was einkaufe und dort kennt man mich auch mit Namen. Also ist der Einkauf schon ein Vergnügen. Das Zubereiten von Mahlzeiten hat bei mir auch mit meiner persönlichen Wertschätzung zu tun. Ich bereite meine Speisen gerne mit einer Portion Liebe zu. 

quelle:karinmeister


Mir war dies eigentlich gar nicht bewusst, dass ich das tue. Vor sehr langer Zeit kochte ich mal mit einer lieben Person, ganz einfach "Gschwelti" und Salat. Ich nahm jeden Kartoffel einzeln aus der Duromaticpfanne raus. Diese Person sagte dann zu mir, dass sie noch nie jemand gesehen habe, der so liebevoll jede Kartoffel einzeln aus der Pfanne nehme wie ich es tue, bei ihr gehe das ruck zuck alle auf einmal. Es ist schon so, ich richte auch die Teller stets gerne schön an, denn auch die einfachste oder simpelste Mahlzeit kann mit Liebe angerichtet werden. Denn das Auge isst ja bekanntlich mit. 

Was mir schon vor langer Zeit aufgefallen ist, ist das ein liebevoll hergerichteter Teller auch nur ganz wenig drauf haben kann und man satt wird, weil eben das Auge mit isst. Versuche es doch mal, wenn du noch hungrig bist kannst du noch Nachschub holen. Essen und Nahrung hat sehr viel mit Selbstwert zu tun. Es geht hier in keiner Art und Weise darum jemanden zu belehren oder für Diäten usw. Werbung zu machen. Sondern ausschliesslich darum einen Gedankenanstoss zu geben, mal über dein persönliches Verhalten nach zu denken und vielleicht das Eine oder Andere los zu lassen.

time to think about... Karin 


Share:

Samstag, 27. Mai 2017

Die Stille

Ich geniesse es wenn es plötzlich ganz still und leise um mich herum wird. Wenn ich einfach in mich eintauchen kann. Doch manchmal macht mich die Stille auch nervös, wenn ich in mir eine Frage rum trage und keine Antwort erhalte, wenn es einfach still bleibt.

Die Stille hat verschiedene Seiten, einerseits kann sie Ruhe und Entspannung bedeuten. Raus aus dem Rummel ab in die Ruhe. Stille kann auch Angst machen, wenn man plötzlich von einem Menschen nichts hört und ihn schon 1000 mal versuchte zu erreichen. Stille kann auch endgültig sein, dann wenn jemand nie wieder antwortet weil er verstorben ist. Stille kann auch zermürben, wenn man einander nichts mehr zu sagen hat und man einfach vor sich hin schweigt.

Stille kann man manchmal kaum aushalten, dann zum Beispiel wenn man mit sich alleine ist und in sich rein hören möchte. Wenn dann einfach nichts kommt ist diese Ruhe fast nicht zum aushalten. Ich kenne Menschen, die setzten sich hin um zu meditieren und warten still vor sich hin und es kommt nichts. Einfach nichts nur Ruhe und in dem Moment braucht wohl auch nichts zu kommen, denn es ist ja schon da, die Stille, die Ruhe. Dann kann es sein, dass genau das die Antwort ist, einfach ruhig und still zu bleiben im Moment.

quelle:karinmeister

Stille kann auch peinlich oder unangenehm sein. In solchen Situationen wo man zu zweit in einem Raum ist und man nicht mehr weiss über was sich zu unterhalten. Es gibt aber auch Momente wo man gemeinsam still sein kann und dies sogar geniessen, einfach nichts sagen zu müssen, einfach sein und alles ist gut. Ich habe Gott sei Dank solche Menschen um mich, wo man einfach still sein darf ohne das es peinlich ist.

Das Still sein ist ganz ähnlich wie mit der Zeit, manchmal geht sie zu schnell und manchmal zu langsam. Still sein ist für mich Zeit für meine Seele zu haben, ihr die Tür offen zu lassen falls sie mir etwas mitteilen möchte oder ganz einfach einen Moment in Ruhe bewusst mit ihr Zeit zu verbringen. Das ist wohl eines der schönsten Geschenke, das wir unserer Seele machen können, ruhig und still sein.

Wie geht es dir mit still sein, ist das einfach oder brauchst du stets etwas um dich herum was dich berieselt? In der Stille liegt die Antwort und um sie zu hören braucht es Zeit und Ruhe.

time to be quiet...Karin



Share:

Mittwoch, 24. Mai 2017

Reifendruck

Plötzlich ertönt ein Pfeifen und eine orange Lampe leuchtet auf in meinem Cockpit im Auto. Ein Hinweis leuchtet auf und sagt mir, dass ich meinen Reifendruck überprüfen soll. Gesagt, getan und erledigt.

Wenn ich nur auch solch eine Disziplin und Aufmerksamkeit bei mir selbst hätte. Leider leuchten bei mir keine roten oder orangen Lämpchen oder ein Gepfeife geht los, wenn mein Körper oder ich einen Druck hat, der überprüft werden sollte. Natürlich habe ich auch solche Alarmsignale, doch nicht immer will ich sie wahrnehmen. Manchmal überhöre ich sie oder ignoriere sie gänzlich. Beim Auto ist das anders, die tönen je länger je schlimmer und aufdringlicher.


quelle:karinmeister/wordswag

Warum ist das bei uns Menschen nur so? Diese Frage stellte ich mir heute ganz konkret und kam zu folgendem Schluss. Es hat mit meiner persönlichen Wertschätzung zu tun. Es gibt Tage wo ich mir diesen Überdruck erlaube und dann wenn es gut gegangen ist, kann man ja ruhig noch einen weiteren Tag anhängen. Manchmal gibt es bei mir sogar noch einen dritten und vierten Tag, den ich anhänge. Es gibt mir dann das Gefühl, wow ist ja gut gegangen und ich freue mich darüber wie Leistungsfähig ich bin. Wem will ich da eigentlich etwas beweisen? Meinem Ego oder den Andern? Meinem Auto würde ich das nie zumuten, da gehe ich sofort in die Garage. Es ist ernüchternd zu erkennen, dass ich meinem Auto weniger zutraue als mir. Es ist sogar schmerzlich zu erkennen, dass ich mein Auto höher stelle als mich. Ich bin sogar bereit Geld in die Hand zu nehmen um mein Auto zu versorgen mit dem Nötigen. Mir gönne ich nicht mal ein Glas Wasser oder eine Pause und das obwohl ich mir Notizzettel geschrieben und aufgehängt habe. 

Es ist gut kommt da gerade die Auffahrtszeit und ich habe beschlossen, dass ich auch die Brück mache und mir den Freitag frei nehme. Mit Tränen in den Augen schreibe ich heute diesen Artikel, weil ich wieder einmal festgestellt habe, dass ich mich auf ein altes Muster bewegte. Es ist wirklich eine Gratwanderung auf dem Weg zu bleiben, sich treu zu sein, sich an die erste Stelle zu setzten. Ich weiss, dass ich wieder auf den gesunden Weg zurück gehe, weil ich habe die Warnlampen im Auto wahrgenommen und den persönlichen Hinweis für mich auch erkannt. Es steht also noch zum Guten mit mir, denn ich erkenne es noch. Das ist doch schon mal ein Schritt zu mir zurück. So werde ich mir die Auszeit gönnen um mich zu erholen.

Im Alltag erhalten wir so viele Hinweise für uns persönlich, unsere Aufgabe ist, sie zu erkennen. 

time to see the signals....Karin






Share:

Dienstag, 23. Mai 2017

Probleme

Wie oft sagen wir, ich habe ein Problem und möchte dies gerne gelöst haben. Hat doch jeder ab und zu, es gibt solche die sagen, ich habe Herausforderungen. Das ist auch eine Sichtweise, kommt aber auf das gleiche raus.

Wenn ich eine Herausforderung oder ein Problem gelöst habe, löst das ein Glücksgefühl aus. Nun kann sich bei diesen Herausforderungen oder Problemen etwas etablieren. Wenn ich immer wieder dieses Glücksgefühl gerne erlebe, ziehe ich automatisch solche Probleme oder Herausforderungen an. Denn ich möchte ja im Endeffekt ein Glücksgefühl in dieser Art und Weise.

Mein Unterbewusstsein sucht sich in dem Fall Probleme oder Herausforderungen, die mich im Anschluss vielleicht glücklich machen wenn ich sie gelöst habe.


quelle:chelseameister

Wir sind schon eine ganz verzwickte gebaute Spezies. Eigentlich wollen wir glücklich sein und das erleben wir z.B. mit Problemen lösen. Glücklich sein kann man auf so verschiedene Arten und trotzdem sucht sich das Unterbewusstsein solche Wege.

Für mich war diese Erkenntnis Weg weisend. Ich bin genau so ein Mensch, der sich freut und sich gut fühlt wenn ich ein Problem gelöst habe oder eine Herausforderung gemeistert habe. In dem Moment ist nämlich das Gefühl der Ohnmacht weg, ich fühle mich erleichtert und dieses erleichtert sein gibt mir das Glücksgefühl.

Wenn ich mit Leichtigkeit versuche ans Problem zu gehen und vertrauen habe, dass zu jedem Problem oder Herausforderung auch schon eine Antwort da ist. Kann ich schon in diesem Moment glücklich sein, es braucht einfach meinen Entscheid dazu. 

Es gilt achtsam zu sein was uns glücklich oder eben auch unglücklich macht. Das dies kein Kinderspiel ist, ist ja wohl klar. Das dies Zeit und Übung braucht auch. Auch ich tappe noch in diese Falle. Es ist nur toll für mich immer früher zu merken, dass ich jetzt in diesem Moment mich schon fürs Glück entscheiden kann, egal ob das Problem schon gelöst ist oder nicht.

Schritt für Schritt dem Glück entgegen. 

time to be happy... Karin



Share:

Montag, 22. Mai 2017

Erforschen

Ich will jetzt unbedingt, dass diese Sache rund läuft und zwar so wie ich es mir vorgestellt habe. So begann heute mein walk & talk. Solche Situationen kennen wir alle. Es sind Situationen die sich der Kopf ganz genau ausgedacht hat, vielleicht sogar bis ins letzte Detail und eigentlich sollte es so klappen. Wenn da nicht das Wörtchen eigentlich wäre. Man hat eine Idee und will diese umsetzten, denn sogar alle Vorzeichen stehen gut, die Unterstützung von den Mitmenschen ist vielleicht auch garantiert usw. Was läuft da gerade schief, wenn dann das Wollen doch nicht klappt?

Man könnte sagen, gehört nicht zu deinem Lebensplan, kann gut sein. Man könnte sagen, die Zeit war noch nicht reif dafür, auch das kann sein. Es gibt ganz viele weiter Möglichkeiten warum das Wollen nicht klappt. Doch meistens vergessen wir an eine Möglichkeit zu denken.

Es könnte sein, dass tief in mir eine ganz kleine leise Stimme mir etwas mitteilen will und ich diese einfach ignoriere. Es könnte sein das genau diese kleine, feine Stimme etwas ganz Wichtiges zu sagen hat. Denn diese Stimme könnte genau der Grund sein warum das Wollen nicht geht. Genau hier gilt es nun zu WOLLEN, nämlich hinhören wollen. Zu hören was diese Stimme zu sagen hat. Es könnte sein, dass wir einen ganz wichtigen Punkt vergessen haben, bei allen guten Plänen und Voraussetzungen. Es könnte sein das tief in mir noch Bedenken da sind und darum das Wollen nicht funktioniert.


quelle:karinmeister

Wenn ich jetzt wirklich das Wollen will, bin ich dann auch bereit auf diese feine kleine Stimme zu hören? Bin ich bereit mich dem an zu nehmen und mit all meinem Wollen mich einsetzte um der Stimme Gehör zu verschaffen?

Es gibt ja einen Grund warum sie unbedingt will, dass diese Sache rund läuft. Es gibt ja einen Grund warum die Voraussetzungen perfekt sind. Etwas zu wollen heisst in allen Richtungen bereit zu sein, zu wollen. Auch dort wo es stille Bedenken gibt oder Gegenwehr. Bei allem Wollen ist es wichtig nach zu forschen, was tief in mir in eine andere Richtung will und daran etwas ändern zu wollen.

Ich für meinen Teil hatte diese Forschungsarbeit in Angriff genommen und es gab für mich einige AHA-Erlebnisse. Wie ein Wunder, als ich bereit war daran zu arbeiten, begann die Sache rund zu laufen.

"Steine die uns in den Weg gelegt werden" sind meistens Hinweise, die es gilt zu erkennen und damit zu arbeiten. Meistens sind sie sogar sehr hilfreich und bewahren uns vor grösseren Schwierigkeiten. Auch sie erkannte heute ihre leise Stimme und war erstaunt, was die zu ihr sagte. Zum Glück hatte sie gut hin gehört, es hatte sich gelohnt.

time to explore.... Karin 



Share:
Blogger Template Created by pipdig