Time to let go, trust & enjoy

Donnerstag, 22. Juni 2017

Nachbaren

Während diesen wunderschönen Sommertagen und Abenden ist es sehr gemütlich draussen zusammen zu sitzen, etwas zu Grillen lustige Gespräche zu haben und es einfach zu geniessen. Da kann es schon mal etwas länger lustig zu und her gehen als üblich. Ist ja klar wenn nicht jetzt, wann dann?

Doch es gibt Nachbaren denen gefällt es gar nicht, wenn es im Garten fröhlich zu und her geht. Die können sich sehr darüber ärgern wenn gelacht und gespielt wird, obwohl noch alles vor 22:00 Uhr passiert. Ab etwa dann gilt es ja dann als nächtliche Ruhestörung. Ich habe auch schon das eine oder andere Fest in meinem Schlafzimmer gehört, weit nach 22:00 Uhr und ich freute mich darüber, dass die Nachbaren es lustig hatten. Wenn ich nicht einschlafen konnte, nahm ich halt meine Kopfhörer und hörte noch etwas Musik bis ich dann einschlief. Zudem kommt es ja nicht täglich vor.


quelle:karinmeister/pinterest

Genau die gleichen Nachbaren, die reklamieren wenn es fröhlich zu und her geht, sind plötzlich ganz ruhig und können sehr gut weg schauen.

Genau in Momenten wo es wichtig ist genau hin zu schauen und zu reagieren. Doch in solchen Momenten geht sie das alles gar nichts an. Dann zum Beispiel, wenn man einen grossen Streit hört. Wenn man hört, dass es gar nicht gut tönt, wenn es unüberhörbar ist, dass Hilfe angefordert wird. Wenn geweint und geschrien wird, dann hört man plötzlich gar nichts. Dann gehen einem die Nachbaren gar nichts mehr an. In solchen Momenten stehen dann die Nachbaren vor der Tür, die fröhliche Feste feiern, die lachen und grillen. Dann stehen diese Nachbaren dort und bieten Hilfe an.

Ist schon seltsam wie Menschen ticken, solange einem etwas stört was man selber nicht hat, wird genörgelt. Sobald jemand etwas hat oder tut das man nicht sehen will ist man ganz still und ignoriert es einfach. Schreie und Hilferufe, die einem durch den Körper fahren, kann man ausblenden, Gelächter und fröhliche Menschen sind störend. Für mich unverständlich.

Eine Frage an dich, was für ein Nachbar bist du? Ärgerst du dich wenn es lustig zu und her geht und du nicht schlafen kannst? Bist du zur Stelle wenn Hilfe gefordert wird, oder bist du in solchen Momenten taub?

Du kannst das für dich selbst ausmachen, denke jedoch eine Überlegung ist es wert.

time to be honest...Karin



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Dienstag, 20. Juni 2017

Geplapper

Wir Menschen haben doch stets etwas zu jammern. Entweder ist es zu kalt, oder zu heiss, zu regnerisch, zu schwül, zu teuer, usw. einfach nicht richtig. Auch das Wetter kann es nicht allen recht machen. Im Moment sind die Einen mit einem riesen Lächeln unterwegs und geniessen einfach das super schöne Sommerwetter und die Andern sind am jammern. 

Ganz ehrlich ich bin in kurzen Momenten auch am stöhnen, weil es etwas warm ist. Doch im gleichen Moment wird mir bewusst, ich kann am Wetter nichts ändern es ist wie es ist, Punkt. Dann freue ich mich einfach über das schöne Wetter und passe mich der Situation an. Wie machen die Menschen das im Süden? Sie arbeiten am Morgen, gut auch nicht all zu früh, doch immerhin am Morgen. Dann geniessen sie eine lange Siesta und arbeiten wieder am späteren Nachmittag, dafür dann etwas länger am Abend. Genau das mache ich im Moment auch. Ich arbeite morgens schon sehr früh, da ist es doch noch etwas kühler in meinem Büro. Gegen den Abend setzte ich mich dann nochmals ins Büro. Ich weiss, das kann nicht jeder...
Im Süden ist es so, dass die Menschen alles etwas langsamer angehen. Doch wir hier müssen ja stets alles schnell, schnell erledigen, immer top Leistung erbringen, koste es was es wolle. Müssen wir das wirklich, oder ist das unser Kopf der uns das vorplappert? 

Sagt er uns, wenn wir nicht alles geben, verlieren wir unseren Job, können dann unsere Rechnungen nicht mehr bezahlen, stehen dann auf der Strasse usw.? Oh mein Kopf hat mir solche Dinge so oft und so lange vorgeplappert und ich habe das geglaubt!!! Bis zu meinem Burnout, dann war Schluss damit.


 quelle:karinmeister/wordswag

Heute hinterfrage ich solch ein Geplapper in meinem Kopf immer wieder, täglich mehrmals. Es ist anstrengend dies immerzu zu hinterfragen, doch es wird mit der Zeit ruhiger. Denn der Kopf wird müde immer wieder Antworten zu suchen, ob es wirklich stimmt, was er da alles erzählt. Warum macht das unser Kopf? Ganz einfach er will uns beschützten, den unser Kopf oder Ego will eigentlich nur, dass es uns gut geht und will alles von uns fern halten, was uns schaden könnte. Grundsätzlich eine gute Idee, doch oftmals ist er über vorsichtig und hindert uns so am Geniessen und entspannt zu leben. Denn es gibt wie immer mehrere Wege die nach Rom führen. Für mich persönlich heisst das heute, meinen Weg zu finden, mein Arbeit täglich zu erledigen trotz der Wärme, halt zu anderen Zeit als gewohnt. Das heisst für mich aus meiner Komfortzone zu springen und morgens halt sehr früh auf zu stehen und zu arbeiten. Wenn ich meine Komfortzone verlasse, also meine Gewohnheiten, begebe ich mich auf ein Abenteuer und weiss nicht im Voraus wie es ausgeht. Doch ich habe es probiert und nun auch meinen Sommer-Rhythmus gefunden. 

Ab und zu mal aus der Komfortzone raus um Neues aus zu probieren, beschwingt, auch wenn man auf die Nase fällt was nicht zwangsläufig geschehen muss, auch das kann wieder einmal mehr der Kopf sein, der uns das schon wieder vorplappert. Sei mutig und mache mal neue Schritte, wage es und lass deinen Kopf einfach weiter plappern. So kommst du aus dem Jammern raus und fühlst dich auch lebendiger.

Noch etwas, sei nachsichtig mit deinen Mitmenschen, wenn in diesen Tagen nicht alles so schnell geht wie sonst die Norm ist. Denn auch die suchen vielleicht gerade ihren Sommer-Rhythmus, zeige Verständnis und bleibe cool.

time to leave the comfort zone...Karin



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Samstag, 17. Juni 2017

Flow - Balance

Im Flow bleiben auch wenn es gerade schwierig ist. Heute morgen als ich meine Yoga-Session hatte, wurde ich richtig herausgefordert. Meine Körper-Balance lässt im Moment einiges zu wünschen übrig. Es fällt mir gerade schwer im Gleichgewicht zu bleiben und dabei ruhig zu atmen, alle Anspannungen los zu lassen und keine Grimassen zu ziehen wenn es anstrengend ist.

Ist für mich gerade auch im Alltag so, ruhig und entspannt zu sein auch wenn es gerade nicht so läuft wie ich es mir wünsche. Das Wetter draussen richtig sommerlich und genau nach meinem Geschmack, gut ab und zu doch etwas zu "tüppig". Ich bin ganz klar ein Sommermensch, meine Stimmung ist in dieser Zeit meistens sehr gut. Doch in diesem Jahr nehme ich eine Veränderung wahr. Es wirft mich zum Teil aus der Bahn, kann die Balance nicht halten und bin Angespannt. Ich weiss, das zur Zeit einige Veränderungen im Gange sind und es sind wohl diese, die mich etwas wacklig machen. Denn es ist nicht ganz klar wohin der Weg führt.


quelle:karinmeister/wordswag

Genau so ist es auch im Yoga, ich weiss nicht wie lange, dass meine Yogalehrerin von mir noch möchte, dass ich in dieser oder jenen Position bleibe. Also strenge ich mich an und konzentriere mich auf meine Balance. Ja und da passiert es, sie meine Lehrerin, kann die Position nicht mehr halten und muss auflösen. Mit einem Lächeln im Gesicht, kurzes Körper schütteln und dann steht sie wieder in der Tänzerposition. Entspannt, lächelnd und meint einfach tief durchatmen, wenn du aus der Position fällst und wieder von neuem Beginnen. Dies sagt sie mit einer Leichtigkeit und Ruhe, die mich wieder einmal mehr tief beeindruckt. 

Es ist nichts passiert, es ist alles ok, kurz mal hin zu fallen, sich zu schütteln, durchatmen und weitermachen. Denn das was ich da tue mit dem Yoga, das liebe ich ja, ich trainiere nur gerade meinen Körper und bringe ihn in Balance. Wenn ich es in der Perfektion könnte müsste ich es ja nicht trainieren.

Genau mit diesem Gedanken ging ich heute durch meinen Tag, mein Leben ist ein Übungsfeld und ich darf aus der Balance kippen, mich neu sammeln und weiter gehen. Solange ich Freude an der Sache habe, die ich tue.

time to be in balance...Karin



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Mittwoch, 14. Juni 2017

Säure - Basen

Ich schreibe tatsächlich nochmals übers Essen. Vor Jahren habe ich einen Diplom-Lehrgang in der Säure-Basen Ernährung gemacht. Seit dem begleitet mich dies in meiner Ernährung, leider nicht immer sehr konsequent. Wenn ich jedoch auf meinen Körper höre, weiss ich ganz genau was mir gut tut und was nicht. 

Mein Frühstück oder auch mein Brunch ist meistens sehr reichhaltig und für mich gesund, dazu sieht es auch meistens sehr lecker aus. Dies hat damit zu tun, dass ich mir einige Gedanken darüber mache, wie im Blog-Artikel Ernährung beschrieben. Mein Frühstück und Brunch sind auf meinen Körper abgestimmt und passen nicht zu jedem anderen Menschen. Dies ist ein Prozess, um genau heraus zu finden was für einem stimmt und dies weiss ausschliesslich dein Körper.

Der Säuren-Basen Haushalt im Ausgleich zu halten ist einer der wichtigsten Punkte, wo in der Ernährung darauf geachtet werden sollte. Denn je saurer der Körper ist, desto weniger leistungsfähig ist der Mensch. Je saurer der Körper ist, desto mehr saure Gedanken hat ein Mensch. Je saurer der Körper ist, desto unmotiviert und unausgeglichen ist ein Mensch. Je saurer der Körper ist, desto unreiner und schlaffer ist unsere Haut. Dies sind nur einige Punkte, die ein unausgeglichner Säure-Basen Haushalt mit uns Menschen macht. 


quelle:karinmeister

Doch auch hier gilt einmal mehr, das richtige Mass in der Anwendung ist entscheidend. Wie alles im Leben gilt zuerst mal der IST-Zustand zu akzeptieren und zu schauen was genau unser Leben und unseren Körper sauer macht. Der nächste Schritt ist dann, Schritt für Schritt die sauren Lebensmittel, die sauren Gedanken und die sauren Menschen im Umfeld zu ersetzten. Es gibt Menschen, die gehen stets alles radikal an und krempeln von einer Stunde auf die Andere alles um. Ich bin sicher, das dies für einige genau richtig ist, sofern sie die Konsequenz und Disziplin dazu haben. Ich bin persönlich der Meinung, dass die schrittweise Veränderung längerfristig besser ist. So kann sich der Körper, die Gedanken und das Umfeld langsamer daran gewöhnen. Doch dies ist sehr individuell. 

Mit der Säure-Basen-Balance kann soviel auf eine einfache Art und Weise positiv verändert werden, das macht richtig Spass. Was mich besonders freut ist, dass die Freude am Essen sowie der Zubereitung wieder entdeckt wird und die Kreativität enorm angeregt wird. 

Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte darf sich gerne bei mir melden, zum Beispiel bei einem walk & talk um Gewohnheiten zu verändern und optimieren. So dass sich auch dein Säure-Basen Haushalt ausgleicht und auf deinen ganzen Körper sowie Geist eine positive Auswirkung erhalten kann.

time to change... Karin



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Montag, 12. Juni 2017

Schwindel

Eine Frage die ich mir immer wieder stelle ist, warum schwindeln Menschen? Was bringt es wenn Menschen schwindeln? Ganz ehrlich, mich macht es traurig, wenn ich merke, dass ich angeschwindelt werde, es gibt Momente wo ich richtig wütend werde, wenn ich es merke.

Ich habe da anscheinend so eine Antenne dafür, dass ich es recht schnell merke ob mir jemand die Wahrheit sagt oder nicht. Meistens lasse ich mir gar nichts anmerken, dann gebe ich sogar die Möglichkeit es noch während dem Gespräch richtig zu stellen, in dem ich spezifische Fragen stelle. Wenn mein Gegenüber jedoch nicht darauf einsteigt und einfach weiter schwindelt, werde ich nur traurig. Ich kann es mir nicht erklären warum man das tut. Man muss ja mit diesem Schwindel ins Bett und sich im Spiegel anschauen können. Ich kann das nicht. Vor allem verwickelt man sich doch immer mehr, weil man ja dann plötzlich nicht mehr weiss wem man was erzählt hat, so anstrengend. 


quelle:karinmeister

Wie es wohl jemandem geht, der einem anschwindelt und es genau weiss? Ist da ein komisches Gefühl in einem? Ich weiss es nicht, ich denke für den Schwindler ist es unter Umständen auch auf eine Art traurig, dass er/sie es tut. Es kann sein, dass geschwindelt wird, weil man jemanden nicht verletzten will. Doch was verletzt mehr, die Wahrheit oder zu wissen, dass man angeschwindelt wurde? Was ist schlimmer sich besser hin zu stellen, oder auch umgekehrt, und dann merkt das Gegenüber dass es nicht stimmt? Das darf jeder für sich selbst ausmachen.

Ich für mich weiss, früher oder später kommen alle Lügen ans Tageslicht und meistens auf unangenehme Art und Weise. Darum bin ich für die Wahrheit, darum sage ich lieber einmal gar nichts oder eben gerade heraus wie es ist. Auch wenn das ab und zu unangenehm ist, dafür aber ehrlich.

Ich wurde noch so erzogen nach dem Motto: Ehrlich währt am längsten.

time to be honest....Karin



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