Mittwoch, 27. April 2016

Dresscode / 311

Kleider machen Leute ist doch ein allgemein bekannter Spruch. Ja es stimmt, dass jeder Mensch in verschiednen Kleider einen bestimmten Eindruck hinterlässt.

Ist dir aber auch schon aufgefallen, dass man in den verschiednen Kleidern auch eine bestimmte Rolle annimmt. Also wie benimmst du dich wenn du ganz schick angezogen bist? Verhältst du dich genau gleich wie wenn du im Trainer herumläufst.

Ich für meinen Teil kann sagen, dass es wirklich etwas an sich hat, dass ich in Rollen hinein schlüpfe. Die Frage ist nun, bin ich trotz meiner Kleider authentisch, also bin ich immer noch ich, oder spiele ich eine Rolle. Heute beobachtete diverse Leute in ihren Rollen oder in ihren Kleidern. 

Der Kellner fragte sehr freundlich was ein Gast zu trinken möchte. Der Gast bestellte einen Cappuccino ohne Schokolade auf dem Schaum. Der Kellner kam zurück zur Theke, ich sass an der Bar, und der Kellner lästerte über den Gast ab, er könne doch auch einen Milchkaffee bestellen. Also er fiel hinter der Theke aus seiner Rolle, ohne dass der Gast etwas merkte. Der Gast erhielt seinen Cappuccino mit der gleichen Freundlichkeit serviert, wie die Bestellung aufgenommen wurde. Also war der Kellner wieder in seiner Rolle.

Klar kann man jetzt über die Professionalität dieses Kellners sprechen, welche er wirklich an den Tag legte. Jedoch wie sah es in ihm aus, machte er gute Mine zum bösen Spiel, welches von ihm auch verlangt wird als Kellner. Ist alles ok, ich fragte mich in diesem Zusammenhang, wo bleibe ich in meinen Kleidern oder Rollen stecken ohne dass es überhaupt noch erwünscht oder nötig ist. Vor allem sind diese Rollen überhaupt nötig, wo bin ich nicht authentisch, wo habe ich Masken auf die mir nicht gut tun.


quelle: mordinpalermo.de

Diese Frage begleitete mich heute während des ganzen Tages, dass ich nicht von heute auf morgen meine Rollen oder Masken erkenne ist mir klar. Jedoch habe ich schon eine Rolle erkannt welche ich nicht mehr spielen will, darum lasse ich die los, somit falle ich auch nicht mehr aus der Rolle.

Über dieses Thema wirst du sich noch von mir lesen.

bis bald Karin



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